Basis-Behandlung bei einer Karotis-Stenose
Menschen mit einer verengten Halsschlagader haben ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Dieses Risiko lässt sich durch Medikamente senken. Dazu gehören Cholesterinsenker, Plättchenhemmer wie ASS und bei Bedarf Blutdrucksenker. Diese Mittel gehören zur Basis-Behandlung und werden fast immer empfohlen. Zudem kann man selbst viel zum Schutz der Gefäße tun, wie zum Beispiel nicht zu rauchen.
Bei manchen Menschen lagern sich im Laufe des Lebens Cholesterin und Zellen in den Halsschlagadern ab. Durch die Ablagerungen ( Plaque) werden die Gefäße enger. Das nennen Fachleute Karotis-Stenose. Wenn eine Halsschlagader um mehr als 50 % verengt ist, steigt das Risiko für Schlaganfälle. Dazu kann es kommen, wenn die Ablagerungen einreißen und sich daran ein Blutgerinnsel bildet. Ein Schlaganfall entsteht, wenn Teile der Ablagerungen oder ein Gerinnsel weggeschwemmt werden und im Gehirn ein Gefäß verstopfen.
Die wichtigste Maßnahme bei einer Karotis-Stenose ist eine gute Basis-Therapie. Sie umfasst verschiedene Medikamente und eine Anpassung des Lebensstils. Zu den Medikamenten gehören:
- Cholesterinsenker, insbesondere sogenannte Statine
- Blutdrucksenker (bei erhöhtem Blutdruck)
- Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen (Plättchenhemmer wie Acetylsalicylsäure ( ASS), umgangssprachlich oft auch „Blutverdünner“ genannt)
Wenn man weitere Erkrankungen wie Diabetes hat, können noch andere Medikamente infrage kommen.