Unterstützung in der Corona-Krise

Einleitung

Grafik von Coronavirus
Grafik: BZgA

Derzeit können auf viele Fragen zum Coronavirus noch keine zuverlässigen Antworten gegeben werden. Informationen zum Coronavirus, zu einer Ansteckung und zum aktuellen Geschehen in Deutschland finden Sie bei den zuständigen Behörden und wissenschaftlichen Institutionen.

Allerdings gibt es auch viele Fragen von Menschen, die von anderen Erkrankungen betroffen sind. Wir sammeln auf dieser Seite Antworten von gesundheitsinformation.de. Diese Liste wird laufend ergänzt.

Wie finde ich gute Informationen zum Coronavirus?

Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt. Viele Menschen informieren sich darüber im Internet oder tauschen sich in sozialen Netzwerken aus. Es gibt zahlreiche gute Informationen im Internet – leider kursieren aber auch jede Menge Falschinformationen.

Hier finden Sie eine Hilfestellung, wie Sie gute Informationen erkennen können:

Corona-Impfstoffe

Aktuell sind mehrere Impfstoffe gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 in der Entwicklung. In diesem Bereich veröffentlichen wir Kurzinformationen zu ausgewählten Impfstoffen, sobald in Europa ein Zulassungsantrag gestellt ist und ausreichende Daten veröffentlicht sind.

Im Dezember 2020 wurde der Impfstoff "Comirnaty" (Biontech/Pfizer) in der EU zugelassen, im Januar 2021 "Moderna" (Moderna Biotech Spain) und "AstraZeneca" (AstraZeneca), im März 2021 der Impfstoff Janssen (Janssen-Cilag/Johnson und Johnson).

Die Kurzinformationen beschreiben Wirkungen und Nebenwirkungen der Impfstoffe und offene Fragen. Sie werden aktualisiert, sobald neue Daten vorliegen.

Wie kann ich einer Coronavirus-Infektion vorbeugen?

Nach derzeitigem Wissensstand wird das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 vor allem über Aerosole übertragen. Infizierte Personen erzeugen zum Beispiel bei Atmen, Sprechen oder Singen feinste Tröpfchen, die lange in der Luft schweben können.

Weitere Informationen zur Vorbeugung finden Sie auf Infektionsschutz.de.

Heuschnupfen oder Corona? Wie sich die Symptome unterscheiden

Mit dem Frühjahr beginnt die Pollensaison. Damit bekommen viele Menschen mit Heuschnupfen allergische Beschwerden. Die häufigsten Beschwerden von Heuschnupfen und einer Erkrankung durch das Coronavirus (Covid-19) unterscheiden sich deutlich. Aber bei beiden Erkrankungen können auch immer wieder Beschwerden auftreten, die sich ähneln.

Der klarste Unterschied: Bei Heuschnupfen steht allergischer Schnupfen (Niesen und laufende Nase) sowie Augenjucken im Vordergrund. Bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus sind es Husten und Fieber.

Weitere Informationen:

Coronavirus: Infos für Raucherinnen und Raucher

Nach ersten Studien haben Raucherinnen und Raucher bei einer Covid-19-Erkrankung stärkere Beschwerden und häufiger Komplikationen als Nichtraucher. Aus gesundheitlicher Sicht spricht also auch in der aktuellen Situation viel für eine Entwöhnung.

Das ist leichter gesagt als getan: Mit dem Rauchen aufzuhören, ist nicht einfach und gelingt auch nicht immer beim ersten Anlauf. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, die Erfolgschancen zu erhöhen.

Weitere Informationen:

Infarktsymptome: nicht abwarten – handeln!

Seit Beginn der Corona-Pandemie zeigt sich in vielen Kliniken ein ähnliches Bild: Es kommen weniger Menschen also sonst mit Anzeichen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Es ist aber unwahrscheinlich, dass die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle derzeit tatsächlich gesunken ist. Es könnte eher sein, dass Betroffene bei Infarkt-Symptomen wie Brustschmerzen oder Lähmungserscheinungen abwarten – vielleicht auch aus Angst, sich in einer Klinik mit dem Coronavirus anzustecken.

Im Falle eines Infarkts ist schnelle medizinische Hilfe nötig. Wichtig ist, bei Anzeichen sofort die 112 anzurufen. Das Personal in Rettungswagen und Kliniken hat sich gut auf die neue Situation eingestellt.  

Weitere Informationen:

Erste Hilfe: Auch ohne Beatmung sinnvoll

Wenn es bei einem Menschen zu einem Kreislaufstillstand kommt, ist eine sofortige Wiederbelebung (Reanimation) sehr wichtig. Angesichts der Corona-Pandemie stellt sich die Frage, ob man sich dabei nicht einem Ansteckungsrisiko aussetzt.

Das Risiko ist aber sehr gering, wenn Sie die allgemeinen Hygieneregeln beachten.

Wichtig zu wissen: Sie müssen eine bewusstlose Person nicht beatmen.

Im Notfall kommt es vor allem darauf an, ruhig zu bleiben und sich an folgendes Schema zu halten:

  1. Prüfen Sie, ob die Person bewusstlos ist und nicht normal atmet.
  2. Rufen Sie die Notrufnummer 112 an.
  3. Beginnen Sie mit einer Herzdruckmassage.

Die drei Schritte bei einer Wiederbelebung

Erste Schritte bei der Wiederbelebung: a) Bewusstsein prüfen, b) Atmung prüfen, c) Notruf 112 wählen

Wenn Sie diese drei Schritte zügig befolgen, machen Sie alles richtig.Wichtig ist vor allem, sofort mit der Wiederbelebung zu beginnen! Zögern Sie nicht, aus Angst etwas falsch zu machen.

Weitere Informationen:

Schlaflos in der Corona-Krise: Was tun?

Wer schlecht geschlafen hat, fühlt sich morgens oft „wie gerädert“. In der Corona-Krise geht das vielen so: Zukunftssorgen und neue Belastungen im Alltag rauben den Schlaf. Verständlich, denn Sorgen und Stress gehören zu den häufigsten Ursachen für Schlafstörungen. Was kann dabei helfen, zur Ruhe zu finden und wieder besser durchzuschlafen?

Weitere Informationen:

Bluthochdruck: Medikamente weiter einnehmen

Nach allem was man weiß, verläuft eine Coronavirus-Infektion auch bei Personen mit hohem Blutdruck meist milde. Schwere Verläufe sind nach aktuellen Erkenntnissen nicht häufiger als bei Menschen mit normalen Blutdruck. Manche Menschen mit haben aber noch andere Erkrankungen, die schwere Verläufe begünstigen können.

Menschen mit oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollen ihre Medikamente weiterhin einnehmen. Eine aktuelle Analyse mehrerer Studien zeigt, dass  auch Personen, die oder Sartane nehmen, kein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf bei einer Covid-19-Ekrankung haben.

Weitere Informationen:

Coronavirus: Worauf achten bei Asthma?

erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 vermutlich nicht wesentlich. Nach bisherigen Erkenntnissen verläuft die bei Menschen mit meist nicht schwerer als bei anderen. Bei stärkerem oder nicht ausreichend mit Medikamenten behandeltem könnte ein schwerer Verlauf etwas häufiger sein. Ob das tatsächlich so ist, muss aber noch besser untersucht werden.

Asthma- Medikamente regelmäßig einzunehmen ist wichtig, um Asthmaanfällen vorzubeugen. Dazu gehört auch : Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Mittel einen schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion begünstigt.

Weitere Informationen:

Coronavirus: Worauf achten bei COPD?

Bei Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung () verläuft eine Covid-19-Erkrankung oft schwerer: Bei einer wird das Blut schlechter mit Sauerstoff versorgt. Das ist auch bei Covid-19 der Fall, wenn die die Lungen angreift. Erkranken Menschen mit einer an Covid-19, ist deshalb die Gefahr groß, dass sie viel zu wenig Luft bekommen und beatmet werden müssen.

Daher ist der Schutz vor Ansteckung besonders wichtig. Medikamente wie atemwegserweiternde Sprays sollten wie gewohnt eingenommen werden. Ansonsten könnte bei einer Covid-19-Infektion die Atemnot noch stärker ausfallen.

Mit entsprechenden Schutzmaßnahmen kann man sich auch bei meist normal im Alltag bewegen.

Weitere Informationen:

Corona & Co.: Die Antwort des Immunsystems

Wenn über mögliche Therapien und Impfstoffe gegen Covid-19 berichtet wird, geht es immer auch um das , um Immunität, und T-Zellen. Doch wie arbeitet das eigentlich, und welche Organe gehören dazu?

Das bekämpft Krankheitserreger und Schadstoffe auf der Haut, im Gewebe und in Körperflüssigkeiten wie Blut. Ganze Organe und Gefäßsysteme wie die Lymphbahnen gehören dazu, aber auch einzelne Zellen und Eiweißstoffe. Es besteht aus der angeborenen und der erworbenen Abwehr, die normalerweise Hand in Hand arbeiten: Auch gegen neue Erreger wie das Coronavirus ist die angeborene Abwehr sofort einsatzbereit und verhindert eine ungebremste Ausbreitung der Viren im Körper. Das verschafft der erworbenen Abwehr ein paar Tage Zeit, die sie braucht, um hochwirksame Gegenmittel wie zum Beispiel zu erzeugen. Das „Gedächtnis“ der erworbenen Abwehr sorgt bei den meisten Erregern auch dafür, dass man zumindest ein paar Jahre geschützt ist.

Weitere Informationen:

IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Ärzten und anderen Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen. Wir bieten keine individuelle Beratung.

Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Autoren-Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

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Aktualisiert am 30. März 2021
Nächste geplante Aktualisierung: 2021

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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