Einleitung
Vormittags fühlt man sich noch fit – am Abend liegt man mit Fieber und Schüttelfrost im Bett und fühlt sich richtig krank. So ein plötzlicher Beginn ist typisch für eine Grippe (Influenza). Manchmal verursacht eine Grippe aber auch keine oder nur leichte Beschwerden wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Dann ähnelt sie einer Erkältung. Erkältungen – auch grippale Infekte genannt – sind aber etwas anderes als eine „echte“ Grippe: Sie sind viel häufiger, entwickeln sich meist allmählich und verlaufen meist harmlos.
Bei einer Grippe sind im weiteren Verlauf Komplikationen wie eine Lungenentzündung möglich. Das gilt insbesondere für ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen wie einer chronischen Lungenerkrankung oder Diabetes.
Die Grippe wird durch Viren ausgelöst. Gegen Grippeviren gibt es bisher nur Medikamente, die allenfalls die Dauer der Erkrankung leicht verkürzen. Man kann jedoch einiges tun, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Außerdem gibt es eine Impfung, die beispielsweise für ältere und chronisch kranke Menschen empfohlen wird.