Verdauung und Stoffwechsel

Vom Mund bis zum After hat jeder Bissen eine etwa sechs Meter lange Reise vor sich. Fleisch, Gemüse oder Brot wird mit Säften und Säuren durchgeknetet und in seine Bestandteile zerlegt. Alles Verwertbare wird vom Blut aufgenommen, von der Leber gefiltert und dann im Körper verteilt. Dort regelt dann ein Netzwerk von Hormonen, was mit den Nährstoffen weiter geschieht. Normalerweise bekommt man davon nichts mit: Dass es Verdauung und Stoffwechsel gibt, spürt man erst, wenn es mal nicht so läuft, wie es soll.
Spezial: Behandlung des Typ-2-Diabetes
Um den eigenen Typ-2-Diabetes in den Griff zu bekommen, ist es erst einmal wichtig, die komplizierte Erkrankung zu verstehen. Wir informieren Sie: Welche Medikamente werden häufig eingesetzt? Welche Wirkungen können sie haben? Welche Rolle können mehr körperliche Bewegung und eine Gewichtsabnahme spielen? Was hilft mir, an die Medikamente zu denken?
Spezial: Diabetes, Insulintherapie
Wer Diabetes hat und Insulin benötigt, kann heute zwischen verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wählen und selbst entscheiden, wie er sie in seinen Alltag einbaut. Wer seinen Körper gut kennt und gelernt hat, die Therapie optimal an seine täglichen Gewohnheiten anzupassen, kann Folgeschäden vermeiden. In unserem Spezial erfahren Sie, wie die Behandlung mit Insulin heute aussehen kann und welche Erfahrungen Menschen damit machen.
Spezial: Früherkennung von Darmkrebs
Die Darmkrebsfrüherkennung gehört seit über 30 Jahren zum Angebot der gesetzlichen Krankenkassen, seit 2003 zählt auch eine Darmspiegelung zu den angebotenen Methoden. Neuere Studien erlauben eine bessere Abschätzung, welchen Nutzen man von den Untersuchungen erwarten kann und was die Nachteile sind. Was die verschiedenen Methoden leisten, erfahren Sie in unserem Spezial rund um die Früherkennung.
Spezial: Laktoseintoleranz
Nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten plagen viele Menschen Verdauungsprobleme – wie etwa ein aufgeblähter Bauch, „Winde“ oder Durchfall. Wer Milchprodukte schwer verdauen kann, verträgt womöglich Milchzucker nur in bestimmten Mengen. Fachleute sprechen dann von Laktoseintoleranz. Mehr dazu in diesem Spezial.
Spezial: Magen-Darm-Geschwüre
Meistens sind chronische Gelenkerkrankungen der Grund dafür, dass jemand auf Dauer Schmerzmittel vom Typ der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) einnimmt. NSAR wie Ibuprofen oder Diclofenac können Schmerzen und Schwellungen der Gelenke lindern - dauerhaft angewandt, aber häufig zu Magengeschwüren führen. Mehr dazu in diesem Spezial.
Spezial: Reizdarmsyndrom
Was ist ein Reizdarmsyndrom (RDS)? Das ist eines der häufigsten Darmprobleme. Andere Bezeichnungen für die Erkrankung sind "Nervöser Darm", "Reizkolon" oder "Colon irritabile". Die Beschwerden des RDS sind Bauchschmerzen, Verstopfung und/oder Durchfall. Ein Reizdarmsyndrom ist nicht gefährlich, doch die Beschwerden können sehr schmerzhaft sein.
Spezial: Verdauungssystem
Das Verdauungssystem besteht aus einem Muskelschlauch, der vom Mund bis zum After reicht. Doch wie zerkleinert der Magen feste Nahrung? Ist ein Stuhlgang dreimal pro Woche normal? Wie kommt es zu einem Sättigungsgefühl? – Antworten auf diese und andere Fragen zur Verdauung finden Sie in unserem Spezial.
Spezial: Vorbeugung von Darmkrebs
An öffentlichen Empfehlungen, wie man Darmkrebs vorbeugen kann, herrscht kein Mangel: Mehr Ballaststoffe, weniger Fleisch, zusätzliche Vitamine und sogar Medikamente finden sich auf der langen Liste der Ratschläge, die zum Teil seit Jahren verbreitet werden. Wir haben recherchiert, wie zuverlässig die häufigsten Ratschläge wissenschaftlich belegt sind.
Spezial: Zunge und Geschmackssinn
„Süß“ schmecken wir auf der Zungenspitze, „bitter“ in Richtung Rachen. Von wegen. Heute weiß man, dass wir mit unserer ganzen Zunge relativ gleichmäßig schmecken. Außerdem hat die Wissenschaft ans Licht gebracht, welche weiteren Geschmacksrichtungen wir wahrnehmen können. Was etwa hinter „umami“ steckt und welche Aufgaben das Organ ansonsten erfüllt, erklärt dieses Spezial.
Kurze Antworten auf wissenschaftliche Fragen
Arzneimittelsicherheit: Warum wirft das langwirksame Insulinanalogon Glargin (Lantus) Sicherheitsfragen auf?
Das langwirksame Insulinanalogon Glargin ist seit dem Jahr 2000 eine weitere Option bei der Diabetes-Behandlung. Sicherheitsprüfungen lieferten jedoch widersprüchliche und lückenhafte Ergebnisse. In der bislang größten veröffentlichten Bevölkerungsstudie zu Glargin zeigte sich ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko unter Glargin im Vergleich zu Humaninsulin. Um sicher zu klären, ob dieser Zusammenhang tatsächlich auf Glargin zurückzuführen ist, bedarf es weiterer Forschung.
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Typ-2-Diabetes: Ist es besser, den Blutzucker auf nahezu normale Werte zu senken?
Menschen mit Typ-2-Diabetes können Folgeerkrankungen vorbeugen, wenn sie erhöhte Blutzuckerwerte dauerhaft absenken. Viele Ärztinnen und Ärzte empfehlen sogar, nahezu normale Blutzuckerwerte anzustreben. Studien zeigen jedoch, dass eine solche normnahe Senkung des Blutzuckers im Vergleich mit einer moderateren Senkung sowohl Vor- als auch Nachteile haben kann.
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Typ-2-Diabetes: Welche Vor- oder Nachteile hat Linagliptin?
Linagliptin (Handelsname Trajenta) ist seit Mitte 2011 für Erwachsene mit Typ-2-Diabetes mellitus zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Es kommt für Personen infrage, die den üblicherweise eingesetzten Wirkstoff Metformin nicht vertragen oder nicht einnehmen sollten. Außerdem kann Linagliptin zusätzlich eingenommen werden, wenn Metformin nicht ausreicht.
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Darmkrebs: Kann Kalzium vorbeugen?
Bisherige Studien sprechen dafür, dass Kalziumpräparate zur Nahrungsergänzung eine vorbeugende Wirkung gegen Darmpolypen haben könnten. Ob dadurch auch Darmkrebs verhindert wird, ist noch unklar.
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