Informationen für Eltern

Foto von Mutter und Sohn
PantherMedia / Phovoi R.

betrifft viele Kinder und Jugendliche: Ungefähr 5 bis 10 von 100 Heranwachsenden haben asthmatische Beschwerden. Es ist normal, dass Eltern sich dann Sorgen machen. lässt sich jedoch mit Medikamenten und unterstützenden Maßnahmen gut in den Griff bekommen.

Es ist nicht nötig, wegen der Erkrankung den gesamten Familienalltag umzustellen. Wichtig ist, dass ein Kind lernt, wie es selbstständig mit seiner Erkrankung umgehen kann. Als Eltern können Sie helfen, die Krankheit durch eine gute Behandlung in den Griff zu bekommen. Und Sie können Ihr Kind darin unterstützen, die Krankheit anzunehmen und ein möglichst normales Leben zu führen.

Woran kann ich erkennen, ob mein Kind Asthma hat?

lässt sich bei kleinen Kindern nur schwer feststellen. Viele Kleinkinder haben häufig Erkältungskrankheiten oder eine . Dies sind durch Viren ausgelöste Erkrankungen der Atemwege, die mit Husten und leicht pfeifender oder brummender Atmung einhergehen können. Eine in den () ist bei kleinen Kindern oft kaum von einer beginnenden Asthma-Erkrankung zu unterscheiden. Asthmaähnliche Beschwerden bei einer Bronchitis werden mit zunehmendem Alter aber immer seltener.

Um feststellen zu können, ob Ihr Kind tatsächlich an erkrankt ist, macht die Ärztin oder der Arzt bestimmte Atemtests mit ihm. Lungenfunktionstests wie die und die können Aufschluss darüber geben, ob die Lunge Ihres Kindes normal arbeitet und die Atemluft frei und ungestört durch die strömen kann. Diese Tests setzen eine Mitwirkung des Kindes voraus und eignen sich deshalb meist erst für etwas größere Kinder.

Kann sich Asthma „auswachsen“?

ist für viele Menschen eine chronische, das heißt dauerhafte Erkrankung. Doch nicht alle Kinder mit haben auch später als Erwachsene Beschwerden. Warum dies so ist, weiß man nicht. Es ist auch nicht bekannt, ob eine bestimmte Behandlung dazu führt, dass manche Kinder aus der Erkrankung „herauswachsen“.

verläuft in Phasen. Es kann also immer wieder lange Zeiträume geben, in denen es einem Kind gut geht. Manchmal treten nach der Pubertät gar keine Beschwerden mehr auf. Die Bereitschaft der Atemwege, auf bestimmte Reize mit Verengung und entsprechenden Beschwerden zu reagieren, besteht meist jedoch auch dann weiter.

ist also keine Erkrankung, die sich mit der Zeit automatisch verschlechtert – vor allem dann nicht, wenn es gut behandelt wird. kann auch in sehr leichter oder mittelschwerer Form auftreten. Schweres ist im Kindesalter eher selten.

Mein Kind hat Asthma – worauf muss ich achten?

Wenn ein Kind mittelschweres oder schweres hat, kann dies eine Familie stark belasten. Atemnot-Anfälle des Kindes machen Sorge oder sogar Angst. Auch die Behandlung durchzuhalten, ist manchmal anstrengend. Kleine Kinder können oft noch nicht verstehen, warum sie regelmäßig Medikamente nehmen müssen. Mit einer chronischen Erkrankung umzugehen, fordert Kindern viel ab und kann ihnen die Unbeschwertheit nehmen.

Als Eltern oder Betreuer eines Kindes mit können Sie einiges tun, um Ihrem Kind den Umgang mit seiner Erkrankung zu erleichtern. Ziel ist, dass es keine oder möglichst wenig Beschwerden hat und weitgehend ungestört heranwachsen kann. Dazu gehört, dem Kind bei der Einnahme der Medikamente zu helfen. Wichtig ist zudem darauf zu achten, dass es sich weitgehend „normal“ in Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft und Schule bewegen kann. Viele Kinder sind zunächst sehr unsicher im Umgang mit . Sie schämen sich vielleicht sogar dafür und wollen sie vor anderen verheimlichen. Auch die Angst vor Asthma-Anfällen ist bei vielen Kindern ständiger Begleiter. Die Unterstützung der Eltern spielt für sie eine wichtige Rolle.

Wenn Sie dafür sorgen, dass Ihr Kind in einer rauchfreien Umgebung aufwächst, schützen Sie es vor einem entscheidenden Asthma-Auslöser. Zigarettenrauch schädigt die Lungen Ihres Kindes und verstärkt seine Beschwerden. Es gibt verschiedene Therapien, die Ihnen oder anderen Familienmitgliedern die Entwöhnung etwas erleichtern können.

Es gibt Asthma-Schulungen, in denen Eltern und Kinder lernen können, mit Asthma zurechtzukommen. Die Schulungen werden entsprechend der Entwicklung der Kinder in einzelnen Altersstufen angeboten.

Wie können Asthma-Medikamente meinem Kind helfen?

Zur Behandlung von stehen zwei Medikamentengruppen zur Verfügung:

  • Dauermedikamente (Controller): Dies sind Medikamente, die die Entzündungsbereitschaft der mindern und deshalb Asthma-Beschwerden langfristig vorbeugen. Sie enthalten meist und werden regelmäßig jeden Tag angewendet, auch wenn das Kind keine Beschwerden hat.
  • Bedarfsmedikamente (): Dies sind Arzneimittel, die die Atemwege rasch erweitern und akute Beschwerden lindern. Sie helfen Ihrem Kind bei einem akuten Asthma-Anfall, können aber zum Beispiel auch vor körperlicher Anstrengung vorbeugend eingesetzt werden.

Welche Medikamente infrage kommen, hängt davon ab, wie gut die Beschwerden kontrolliert werden können. Bei leichten Beschwerden reicht es meist aus, nur bei Bedarf ein Medikament zu nehmen. Stärkere Beschwerden lassen sich meist nur durch die tägliche Einnahme von einem oder mehreren Medikamenten in den Griff bekommen.

Bei allergischem kann auch eine spezifische Immuntherapie die Beschwerden lindern. Diese Behandlung dauert einige Jahre und kann unempfindlicher gegenüber allergiebedingten Asthma-Auslösern machen.

Können Asthma-Medikamente meinem Kind schaden?

Viele Eltern machen sich Sorgen über mögliche Nebenwirkungen, wenn die Ärztin oder der Arzt ihrem Kind Kortikoide empfiehlt. Bei schwerem bedeuten Asthma-Anfälle jedoch ein viel größeres Risiko als die Nebenwirkungen der Dauermedikamente. Die meisten Asthma-Medikamente, auch die Kortikoide, können inhaliert werden. Als Spray oder Pulverinhalation haben die Mittel weit weniger Nebenwirkungen als in Form von Tabletten oder Spritzen.

Bei Kindern besteht die Sorge, dass eine langfristige Kortisonbehandlung das Wachstum beeinträchtigen könnte. Einen bleibenden Einfluss auf die Körpergröße bei Kindern haben Kortison-Sprays jedoch sehr wahrscheinlich nicht. Bisherige Studien zeigen zwar, dass Kinder im ersten Jahr der Behandlung etwas weniger schnell wachsen. In den darauffolgenden Jahren entwickeln sie sich jedoch normal. Dies spricht dafür, dass sie im Erwachsenenalter genauso groß werden wie Kinder mit , die keine Kortikoide inhalieren. Dennoch werden diese Medikamente bei Heranwachsenden vorsichtshalber in möglichst geringen Mengen und nach Möglichkeit nur zur Inhalation eingesetzt.

Wie kann ich mein Kind vor Asthma-Auslösern schützen?

Asthma-Auslöser können einerseits Bestandteile der Atemluft sein, die auch bei anderen Menschen die Atemwege reizen, wie zum Beispiel Duftstoffe, Rauch und andere Schadstoffe. Bei Menschen mit können sie ernsthafte Beschwerden auslösen. Andererseits reizen auch normalerweise harmlose Substanzen und Umgebungsbedingungen wie Hausstaub, Pflanzenpollen, Tierhaare oder Temperaturschwankungen die empfindlichen Atemwege eines Menschen mit zu einer überschießenden Reaktion.

Um ein Kind schützen zu können, muss man zuerst die Auslöser seines Asthmas kennen. Dabei hilft zu beobachten, wann oder wodurch die Beschwerden des Kindes auftreten oder verstärkt werden. Hier gilt es aber, Augenmaß zu behalten. Etwas fälschlicherweise für einen Auslöser zu halten, kann das Kind unnötig einschränken. Auch Vorsichtsmaßnahmen, die Ihr Kind möglicherweise schützen, es aber behindern, sich mit Freunden zu treffen, seinen Interessen nachzugehen und in den Kindergarten oder die Schule zu gehen, können mehr schaden als nutzen.

Tierhaare können eine auslösen. Wenn Ihr Kind auf ein lieb gewonnenes Haustier allergisch reagiert, können Sie versuchen, die Lebensbereiche zu trennen oder das Tier häufig zu waschen. Nur wenn das nicht hilft, muss es abgegeben werden. Besondere Maßnahmen sind aber nur sinnvoll, wenn ein Kind beim Kontakt mit Tieren Asthma-Beschwerden bekommt. Dass der Verzicht auf Haustiere der Neigung zu vorbeugt, ist nicht belegt.

ist eine komplexe Erkrankung. Es kann sein, dass der Versuch, Auslöser zu vermeiden, die Mühe und den Verzicht, den manche Maßnahmen für ein Kind bedeuten, nicht lohnt. So ist es zum Beispiel so gut wie unmöglich, Hausstaubmilben komplett zu beseitigen. Dabei bringen einzelne Maßnahmen kaum etwas. Die Belastung lässt sich vielleicht verringern, wenn Sie mehrere Maßnahmen kombinieren: den Boden feucht wischen, einen milbendichten Matratzenbezug verwenden, die Bettwäsche regelmäßig bei mehr als 55° C waschen und Staubfänger wie alte Polstermöbel oder Teppiche entfernen.

Für die meisten Kinder mit gilt: Wenn sie ihre Dauermedikamente richtig einnehmen, verlieren Auslöser in der Regel ihre Bedeutung.

Was ist beim Sport zu beachten?

Wenn Ihr Kind an erkrankt ist, bedeutet das nicht, dass es auf das Herumtollen mit Freunden oder auf Schul- und Vereinssport verzichten muss. Für viele Kinder und Jugendliche mit ist Sport ein wesentlicher Bestandteil ihres täglichen Lebens.

Für die körperliche Entwicklung von Kindern ist viel Bewegung wichtig. Für Kinder mit können Bewegung und Sport einen zusätzlichen Nutzen haben. Sie können die Lunge leistungsfähiger machen und die allgemeine Fitness verbessern. Auch Asthma-Anfälle können durch Bewegung und Sport seltener werden. sollte so behandelt (man sagt auch: eingestellt) sein, dass einem Kind spontanes Spielen und Sporttreiben möglich ist. Sie können mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen, ob es sinnvoll ist, wenn Ihr Kind bei Bedarf Medikamente anwendet, um Asthma-Beschwerden durch körperliche Anstrengung (sogenanntes ) vorzubeugen.

Ob bestimmte Sportarten bei besonders günstig sind, lässt sich nicht sicher sagen. Wahrscheinlich löst zum Beispiel Schwimmen seltener Belastungsasthma aus als beispielsweise Wintersport. Dies liegt vor allem daran, dass kalte, trockene Luft eher zu Asthma-Anfällen führt. Im Hallenbad dagegen ist die Luft warm und feucht. Wichtig ist, dass die Sportart dem Kind Spaß macht.

Übrigens gibt es zahlreiche Spitzensportler, die haben. Vielleicht hilft es Ihrem Kind, wenn es solche Sportler kennt.

Kann mein Kind an Klassenfahrten teilnehmen?

Auch ein Kind mit will alles mitmachen, was die anderen tun, also zum Beispiel an Klassenfahrten oder Kinderfreizeiten teilnehmen. Wichtig ist, dass die Betreuer, Lehrer, Freunde und nicht zuletzt Ihr Kind selber gut über die Erkrankung und die notwendigen vorbeugenden sowie Notfall-Maßnahmen informiert sind. Dies ist eine gute Voraussetzung, damit Ihr Kind auch schwierige Situationen meistern kann, wenn Sie nicht dabei sind.

Wenn Ihr Kind ein hat, ist es auf einer Klassenfahrt kaum zu vermeiden, dass es Auslösern ausgesetzt ist, die Beschwerden auslösen können. Besprechen Sie mit der Ärztin oder dem Arzt, ob zum Beispiel eine vorbeugende Kortisonbehandlung für diesen Zeitraum sinnvoll sein könnte. Wendet Ihr Kind bereits regelmäßig Dauermedikamente an, kann es auf einer Klassenfahrt schon mal eher die Einnahme vergessen. Da hilft es, wenn Begleitpersonen informiert sind, das Kind erinnern und – falls Beschwerden auftreten – nachfragen, ob das Kind seine Medikamente regelmäßig genommen hat.

Wenn Ihr Kind seinen Behandlungs- und Notfallplan mit Informationen über die Erkrankung und die notwendigen Medikamente immer dabei hat, erleichtert dies im Notfall medizinischen Helfern, richtig zu reagieren.

Wie kann ich meinem Kind in der Pubertät zur Seite stehen?

Die Pubertät kann für alle Eltern und Kinder eine konfliktreiche Zeit sein. Für Jugendliche mit ist es dann oft schwierig, die besonderen Regeln und Anforderungen einzuhalten, die die Behandlung ihrer chronischen Erkrankung erfordern.

Generell scheinen Jugendliche mit ihre Beschwerden harmloser einzuschätzen als ihre Eltern. Umgekehrt ist es mit der Lebensqualität: Häufig unterschätzen Eltern, wie sehr sich ihre heranwachsenden Kinder durch die Asthma-Behandlung in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sehen.

Ein besonderes Thema kann das Rauchen werden. Wenn die Freunde rauchen, passen sich auch selbstbewusste Jugendliche häufig an. Dann kann es schwierig sein, einem Jugendlichen deutlich zu machen, dass das Rauchen für Menschen mit eine besonders starke Belastung bedeutet.

Allgemein ist die Pubertät eine Zeit, in der Heranwachsende vieles ausprobieren, auch Dinge, von denen sie eigentlich wissen, dass sie ihnen nicht guttun. Forscher nennen dies „alterstypisches Risikoverhalten“. Es gibt Hinweise, dass es bei Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen besonders ausgeprägt ist. Jugendliche mit könnten also eher in Versuchung sein zu rauchen als ihre Altersgenossen, auch wenn es ihnen mehr schadet. Die Familie kann jedoch dazu beitragen, dass ein Teenager nicht mit dem Rauchen anfängt.

Sie können Ihr Kind nicht vor allen Gefahren schützen, denen es sich aussetzt. Wenn Sie es aber schaffen, mit ihm und vielleicht auch mit seinen Freunden im Gespräch zu bleiben, kann das für Ihr Kind eine wichtige Unterstützung und Sicherheit bedeuten.

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Aktualisiert am 15. November 2017
Nächste geplante Aktualisierung: 2021

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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