Einleitung

Foto von Kleinkind mit Neurodermitis im Gesicht (PantherMedia / leadenpork) Neurodermitis ist eine verbreitete, chronische und nicht ansteckende Erkrankung der Haut. Typische Anzeichen sind Hautausschlag und starkes Jucken. Die entzündliche Hauterkrankung tritt häufig bei Kindern auf. Oft bessert sie sich mit den Jahren und verschwindet zeitweise oder sogar ganz.

Akute Beschwerden können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Vor allem der Juckreiz kann belastend sein, den Schlaf und die Konzentrationsfähigkeit stören. Manche Betroffene schämen sich, wenn sie sichtbare Ausschläge haben. Eine gute Hautpflege, Medikamente und das Vermeiden von Reizstoffen und anderen Auslösern können die Beschwerden meistens aber soweit lindern, dass ein weitgehend normales Leben möglich ist.

Andere medizinische Namen für Neurodermitis sind „atopische Dermatitis“ oder „atopisches Ekzem“.

Symptome

Bei akuten Neurodermitis-Beschwerden ist die Haut gerötet, juckt und bildet manchmal Bläschen, die leicht aufgehen und dann nässen. Längerfristig kann die Haut trocken und rissig werden und sich verdicken. Zudem kann sich ihre Struktur verändern und gröber werden. Das Hauptsymptom ist der oft quälende Juckreiz.

Die Erkrankung verläuft normalerweise in Schüben. Das bedeutet, dass die Beschwerden mal stärker, mal weniger stark sind. Zeitweise können sie auch völlig verschwinden. Nur selten ist die Haut dauerhaft entzündet.

Welche Hautpartien typischerweise betroffen und wie ausgeprägt die Beschwerden sind, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt zudem vom Alter ab. Bei Säuglingen tritt Neurodermitis vor allem auf den Wangen sowie den Außenseiten der Arme und Beine auf – seltener auch auf Rücken, Bauch und Brust. Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind vor allem die Kniekehlen, die Ellenbeugen und der Nacken betroffen. Auch an den Handflächen und Fußsohlen kann der juckende Hautausschlag auftreten, eher selten zeigt er sich im Gesicht. 

 

Grafik: Neurodermitis bei Kindern und Erwachsenen: alterstypische Hautstellen - wie im Text beschriebenNeurodermitis bei Kindern und Erwachsenen: alterstypische Hautstellen

Ursachen

Die Haut ist aus drei Schichten aufgebaut: der Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subkutis). Die Oberhaut besteht aus der Basalschicht, der Stachelzellschicht und der Hornschicht (in der Grafik vergrößert dargestellt). Die Hornschicht – der sichtbare Teil der Haut – schützt den Körper vor Krankheitserregern. Sie erneuert sich ständig, indem aus der Basalschicht neue Zellen nachwachsen.

 

Grafik: Gesunde Haut und Haut mit Neurodermitis - wie im Text beschriebenGesunde Haut und Haut mit Neurodermitis  

 

Bei Menschen mit Neurodermitis erfüllt die Hornschicht ihre Schutzfunktion nicht richtig, weil sie durch Entzündungsreaktionen in der Haut geschädigt ist. Eine mögliche weitere Ursache ist ein verändertes Gen, das die Produktion von Filaggrin hemmt. Filaggrin ist ein Eiweiß, das bei der Bildung der Oberhaut eine wichtige Rolle spielt. Wegen des Filaggrin-Mangels ist die Zusammensetzung der Hautfette verändert und die Haut verliert viel Feuchtigkeit. Zudem bietet die geschädigte Haut weniger Schutz vor Reizstoffen, allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) und Keimen, die zu Entzündungen führen können.

Etwa 30 bis 40 % aller Menschen mit Neurodermitis haben eine allergische Form der Erkrankung. Sie haben häufig stärkere Hautbeschwerden und öfter auch Heuschnupfen oder allergisches Asthma. Bei ihnen reagiert das Immunsystem auf Allergene, indem es Antikörper bildet, die Entzündungen auslösen. Diese Antikörper lassen sich im Blut nachweisen. Allergene, die bei Neurodermitis eine Rolle spielen können, sind zum Beispiel Hausstaubmilben, Pollen und Nahrungsmittel wie Milch, Eier, Nüsse oder Fisch.

Stoffe, die keine Allergene sind, sowie Umwelteinflüsse können die Haut ebenfalls reizen. Dazu gehören zum Beispiel raue Textilien auf der Haut wie grobe Wolle, Zigarettenrauch und starke Hitze oder Kälte.

Risikofaktoren

Das Risiko für Neurodermitis wird durch eine familiäre Veranlagung deutlich erhöht. Es gibt aber noch andere Faktoren, die zur Entstehung einer Neurodermitis beitragen. Die Erkrankung ist in den letzten Jahren häufiger geworden, was sich allein durch Vererbung nur schwer erklären lässt. Daher wird vermutet, dass auch Umweltverschmutzung oder die immer bessere Hygiene eine Rolle spielen. Die Hygiene-Theorie beruht auf der Beobachtung, dass Neurodermitis seltener bei Kindern auftritt, die viele Geschwister haben, bereits im Säuglingsalter in einer Kindertagesstätte betreut wurden oder mit einem Hund in einem Haushalt leben. Man geht davon aus, dass diese Kinder bereits früh Keimen ausgesetzt waren und daher ein besser trainiertes Immunsystem haben.

Manchmal werden Impfungen mit der Entwicklung von Neurodermitis bei Kindern in Verbindung gebracht. Mehrere Auswertungen von Studien zu dieser Frage ergaben jedoch keinen solchen Zusammenhang: Impfungen lösen nach heutigem Wissen keine Neurodermitis aus. Ein Kind mit Neurodermitis zu impfen ist sogar sinnvoll, da Erkrankungen wie zum Beispiel die Windpocken bei Neurodermitis schwerer verlaufen können.

Häufigkeit und Verlauf

Etwa 15 % aller Kinder haben mit Neurodermitis zu tun, aber nur 2 bis 4 % der Erwachsenen. Erwachsene mit Neurodermitis haben häufiger eine schwerere Form der Erkrankung.

Meist beginnt eine Neurodermitis in den ersten beiden Lebensjahren, typischerweise zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat. Manche Kinder erkranken auch später. Dass sich eine Neurodermitis erst nach dem fünften Lebensjahr entwickelt, ist eher selten.

Ein Ausschlag auf der behaarten Kopfhaut des Babys kann ein Anzeichen für eine beginnende Neurodermitis sein. Dies wird umgangssprachlich als Milchschorf bezeichnet, weil die verkrustete Haut an angebrannte Milch in einem Topf erinnert. Es entwickelt sich aber nicht aus jedem Milchschorf zwangsläufig eine Neurodermitis.

Wie eine Neurodermitis verläuft, hängt unter anderem vom Alter ab, in dem ein Kind erkrankt. Bei Kindern, die im ersten Lebensjahr eine Neurodermitis entwickeln, wächst sich die Erkrankung oft relativ schnell aus: Nach drei Jahren hat nur noch die Hälfte damit zu tun.

Bei Kindern, die im Alter von zwei bis fünf Jahren eine Neurodermitis bekommen, dauert sie oft länger an. Schätzungen zufolge ist sie bei über 80 % aller Kinder aber zehn Jahre nach dem ersten Auftreten überstanden, nach 20 Jahren sogar bei bis zu 95 %.

Bei manchen Menschen tritt die Neurodermitis im Erwachsenenalter erneut auf, vor allem an den Händen. Eine Ersterkrankung im Erwachsenenalter ist selten. Im Erwachsenenalter verläuft die Neurodermitis dann meistens chronisch und in Phasen mit stärkeren und schwächeren Symptomen.

Folgen

Manchmal führt eine bestimmte Bakterienart namens Staphylococcus aureus an den betroffenen Hautstellen zu einer Infektion. Diese Bakterien können auch bei Menschen ohne Neurodermitis auf der Haut vorkommen und sind normalerweise ungefährlich. Wenn sie eine Infektion auslösen, können sie die Neurodermitis jedoch verstärken. Eine bakterielle Infektion äußert sich darin, dass die Haut stark gerötet ist, nässt und / oder gelbliche Krusten bildet. Wenn sich die Infektion ausbreitet, ist in der Regel eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich.

Auf der veränderten, entzündeten Haut können sich auch Herpes-Viren leichter ausbreiten. Eine Herpes-Infektion tritt dabei in der Regel im Gesicht auf. Es bilden sich kleine Bläschen, die mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt sind und nach kurzer Zeit aufgehen. Dadurch können kleine punktförmige Krusten entstehen. Die Haut kann sehr wund sein und es kann zu Beschwerden wie Fieber und Abgeschlagenheit kommen. Wenn sich die Herpes-Infektion auf weitere Hautstellen ausbreitet, ist schnelle ärztliche Hilfe wichtig.

Kratzen ist eine natürliche Reaktion auf Juckreiz, kann aber Komplikationen begünstigen und den Juckreiz verstärken. Die meisten Menschen mit Neurodermitis wissen, dass sie sich besser zurückhalten sollten, da sich oberflächliche Kratzwunden entzünden können. Dies ist aber leichter gesagt als getan. Man braucht also nicht jedes Mal ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man sich doch einmal kratzt. Bei Kindern kann es hilfreich sein, die Nägel kurz zu schneiden.

Eine allergisch bedingte Neurodermitis kann mit Heuschnupfen und Asthma verbunden sein. Etwa ein Drittel der Kinder mit Neurodermitis bekommen bis zum sechsten Lebensjahr zusätzlich Asthma oder Heuschnupfen. Allerdings sind die genauen Zusammenhänge noch nicht geklärt.

Diagnose

Neurodermitis wird durch eine körperliche Untersuchung festgestellt. Die Diagnose Neurodermitis wird gestellt, wenn an den alterstypischen Körperstellen über mehrere Monate ein stark juckender Ausschlag besteht oder immer wiederkehrt. Gleichzeitig werden andere mögliche Erkrankungen wie etwa eine Schuppenflechte ausgeschlossen. Gerade bei Säuglingen wird die Neurodermitis manchmal mit einer seborrhoischen Dermatitis (Gneis) verwechselt, die aber kaum juckt und nach einigen Wochen bis Monaten von selbst wieder verschwindet.

Wenn der Verdacht besteht, dass es sich um eine allergische Form von Neurodermitis handelt, wird unter Umständen ein Allergietest gemacht – entweder durch eine Blutuntersuchung oder einen sogenannten Prick-Test. Dabei wird geprüft, ob sich bestimmte Antikörper im Blut befinden, die der Körper als Reaktion auf Allergene produziert.

Wenn der Test unauffällig bleibt, liegt mit ziemlicher Sicherheit keine Allergie vor. Ein auffälliges Testergebnis ist schwieriger zu beurteilen: Es deutet zwar eine Überempfindlichkeit an, sagt aber nichts darüber aus, ob diese Reaktion oder die Stärke der Beschwerden mit der Neurodermitis zu tun haben. Daher ist es wichtig, zum Beispiel mit einem sogenannten Provokationstest zu überprüfen, ob die Haut tatsächlich auf ein Allergen reagiert. Dabei nimmt man unter ärztlicher Aufsicht ein möglicherweise allergieauslösendes Nahrungsmittel zu sich, um herauszufinden, wie der Körper darauf reagiert.

Weil Allergietests nur begrenzt aussagekräftig sind, ist es nicht sinnvoll, ohne konkreten Verdacht auf alle möglichen Substanzen zu testen.

Was Studien sagen

Vorbeugung

Das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, ist überwiegend erblich bedingt. Vorbeugende Maßnahmen, für die in Studien nachgewiesen wäre, dass sie vor Neurodermitis schützen können, gibt es bisher nicht. Hinweise auf eine vorbeugende Wirkung gibt es lediglich für Nahrungszusätze mit probiotischen Bakterien.

Möglicherweise ist das Risiko für Neurodermitis etwas geringer, wenn Säuglinge gestillt werden. Die Forschungsergebnisse zu dieser Frage sind aber nicht eindeutig. Weshalb ein Kind Neurodermitis bekommt, lässt sich nie genau sagen, weil dabei viele verschiedene Faktoren zusammenspielen. Zudem sind die Ursachen der Erkrankung nicht abschließend geklärt.

Unabhängig davon empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Müttern, in den ersten sechs Monaten nach der Geburt möglichst voll zu stillen und dem Kind danach neben fester Nahrung auch noch die Brust zu geben. Denn das Stillen stärkt die Mutter-Kind-Beziehung und hat andere gesundheitliche Vorteile für Babys: Es senkt zum Beispiel das Risiko für einige Infektionskrankheiten.

Was Studien sagen

Behandlung

Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung. Eine Behandlung kann sie zwar nicht heilen, eine regelmäßige Hautpflege und Medikamente können aber helfen, das Jucken und den Hautausschlag in den Griff zu bekommen. Zu den wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten gehören:

  • Basistherapie: Rückfettende und feuchtigkeitsbindende Pflegemittel (Emollentien) werden mindestens zweimal am Tag großzügig aufgetragen, um die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren. Dadurch sollen Symptome wie Juckreiz gelindert und die Haut vor Keimen und Reizstoffen geschützt werden.
  • spezielle Seifen, Waschlotionen und Shampoos: Normale Seife und Produkte wie Shampoo oder Duschgel enthalten verschiedene Stoffe, die die Haut austrocknen können. Um dies zu vermeiden, gibt es spezielle Reinigungsprodukte ohne diese Inhaltsstoffe. Meist kann die Basistherapie mit Emollentien den Feuchtigkeitsverlust durch normale Seifen aber wieder ausgleichen.
  • Kortisonsalben: Neurodermitis-Schübe werden meist mit Kortisonsalben (Kortikosteroiden) behandelt, da sie den Juckreiz und die Entzündung lindern können. Normalerweise kommen sie nur bei akuten Beschwerden zum Einsatz. Um Schüben vorzubeugen, werden sie manchmal in größeren Abständen zusätzlich zur Basistherapie eingesetzt – etwa in Form einer „Wochenendbehandlung“, bei der an ein oder zwei Tagen eine Kortisonsalbe aufgetragen wird. Dies wird auch proaktive Behandlung oder Intervalltherapie genannt.
  • Pimecrolimus und Tacrolimus: Pimecrolimus und Tacrolimus sind zwei weitere Medikamente gegen Neurodermitis. Für Kinder unter zwei Jahren sind sie allerdings nicht zugelassen. Die Mittel werden als Creme oder Salbe auf die Haut aufgetragen und können eingesetzt werden, wenn Kortisonpräparate nicht infrage kommen. Das heißt: wenn Kortison nicht vertragen wird, wenn eine Kortisonbehandlung zu keiner Besserung führt oder zur längerfristigen Behandlung der empfindlichen Haut im Gesichts- und Halsbereich. Auch diese Medikamente kommen unter Umständen für eine proaktive Behandlung infrage.

Weitere mögliche Neurodermitis-Behandlungen sind feuchte Umschläge, Bestrahlung mit UV-Licht und Medikamente, die bestimmte Reaktionen im Immunsystem unterdrücken. Tabletten mit solchen Wirkstoffen werden eingesetzt, wenn andere Behandlungen nicht helfen, sowie bei sehr schwerer oder großflächig auftretender Neurodermitis. Sie wirken im ganzen Körper und können deshalb weitreichendere Nebenwirkungen haben als äußerliche Behandlungen.

Häufig werden auch Allergiemedikamente (Antihistaminika) eingesetzt. Sie sollen den Juckreiz lindern. Aus Studien weiß man inzwischen aber, dass sie sich nicht zur Behandlung einer Neurodermitis eignen – weder als Tablette noch als Creme.

Viele Menschen probieren pflanzliche Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel aus, wie Nachtkerzenöl, Gurkenkraut-Öl (Borretsch-Öl), Vitamin B6, Vitamin E und Zink. Auch solche Produkte haben sich in Studien nicht als wirksam erwiesen.

Viele andere Behandlungen wie zum Beispiel Lasertherapien oder eine Hyposensibilisierung sind bislang nicht ausreichend in Studien untersucht. Von ärztlichen Fachgesellschaften werden sie daher nicht empfohlen.

Mehr Wissen

Leben und Alltag

Oft wird unterschätzt, wie sehr Neurodermitis das Leben erschweren kann – auch von Ärztinnen und Ärzten. Mit den Herausforderungen im Alltag umzugehen und die richtige Behandlung für sich selbst zu finden, erfordert Geduld. Dennoch gelingt es vielen Menschen, die Neurodermitis gut in den Griff zu bekommen.

Auch für ein Kind kann Neurodermitis eine große Belastung sein, und an manchen Tagen ist der Alltag für Kind und Eltern nur schwer zu meistern. Doch auf Phasen mit starken Beschwerden folgen meist auch wieder leichtere. Und die Chancen stehen gut, dass die Neurodermitis im Laufe des Heranwachsens ganz von selbst besser wird oder sogar völlig verschwindet.

Eltern eines Kindes mit Neurodermitis können sich von Zeit zu Zeit überfordert und ratlos fühlen. Die Sorgen um das Kind, die Hautpflege, die vielen Arztbesuche und schlaflosen Nächte können eine große Belastung sein. Um Eltern, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, wurden spezielle Neurodermitis-Schulungen entwickelt. Dort wird über Möglichkeiten zur Behandlung und zum Vermeiden von Reizstoffen informiert. Außerdem werden Tipps zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag gegeben. Die Schulungen umfassen sechs wöchentliche Termine im Umfang von zwei Stunden und werden von vielen Krankenkassen bezahlt.

Für viele Kinder und Eltern ist es auch bedrückend, wie andere Menschen auf die Krankheit reagieren. Manche sind mit dem Krankheitsbild nicht vertraut, sodass schnell Missverständnisse entstehen können: zum Beispiel, dass es sich um eine ansteckende Krankheit handelt oder dass sich die Eltern nicht richtig um ihr Kind kümmern. Einige Eltern meiden solche Situationen, indem sie zum Beispiel nicht mehr so viel mit dem Kind unternehmen. Manche empfinden es als hilfreicher, mögliche Missverständnisse und Vorurteile anzusprechen und anderen die Erkrankung und ihre Folgen zu erklären. Selbsthilfegruppen sind eine Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Eltern auszutauschen, denen es ähnlich geht.

Weitere Informationen

Für Menschen mit Neurodermitis gibt es in Deutschland zahlreiche Angebote zur Unterstützung. Dazu gehören Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen. Viele dieser Einrichtungen sind aber vor Ort unterschiedlich organisiert. Eine Liste von Anlaufstellen hilft, passende Angebote zu finden und zu nutzen.

Was möchten Sie uns mitteilen?

Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Bewertungen und Kommentare werden von uns ausgewertet, aber nicht veröffentlicht. Ihre Angaben werden von uns vertraulich behandelt. Pflichtfelder sind mit einem Sternchen (*) markiert.

Bitte beachten Sie, dass wir Sie nicht persönlich beraten können. Hinweise auf Beratungsangebote finden Sie in unserem Text "Wie finde ich Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen?"

Auf der IQWiG-Plattform „ThemenCheck Medizin“ können Bürgerinnen und Bürger Forschungsfragen stellen. Fachleute werten dann das Wissen zu ausgewählten Themen aus. Die Ergebnisse sollen in künftige Entscheidungen über die Gesundheitsversorgung einfließen.

Empfehlen Sie diesen Artikel

Hier können Sie einen Button dauerhaft aktivieren. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.