Schutz durch Grippeimpfung
Die Schutzimpfung kann das Risiko, eine Grippe zu bekommen, um mehr als die Hälfte senken. In Jahren, in denen Grippeviren sehr verbreitet sind, kann dies einen großen Unterschied bedeuten – besonders für Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
Eine Grippe (Influenza) kann unter anderem zu Fieber, Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Erkältungssymptomen führen. Häufig fühlt man sich etwa eine Woche lang sehr krank. Selten löst eine Grippe ernsthafte Komplikationen wie eine Lungenentzündung aus. Menschen mit chronischen Krankheiten, Schwangere und ältere Menschen haben allerdings ein erhöhtes Risiko für solche Komplikationen, da sie ein schwächeres Immunsystem haben.
Für diese Menschen empfehlen Fachleute die jährliche Grippeimpfung. Die Impfung wird auch für Personen empfohlen, die mit Menschen mit erhöhtem Risiko zusammenleben oder beruflichen Kontakt haben. Insbesondere in Jahren, in denen viele Grippeviren im Umlauf sind, kann die Impfung mit einem passenden Impfstoff viele Menschen vor einer Erkrankung schützen und so ernsthafte Komplikationen verhindern.
Im Allgemeinen ist die Grippe nicht so verbreitet wie andere Atemwegserkrankungen: In einer Grippesaison erkranken vermutlich 2 bis 5 % aller gesunden Erwachsenen. Kinder und Jugendliche haben ein höheres Erkrankungsrisiko: Von ihnen werden ungefähr 10 bis 20 % während einer Saison grippekrank. Zum Vergleich: Eine Erkältung bekommen Erwachsene im Durchschnitt 2- bis 4-mal pro Jahr, bei Kindern ist sie noch häufiger.