Wie wird ein Hirnaneurysma behandelt?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit einem Hirnaneurysma umzugehen. Oft reicht es, das Aneurysma regelmäßig kontrollieren zu lassen. Manchmal ist es aber sinnvoll, es mittels Katheter-Eingriff oder mikrochirurgischer Operation zu verschließen, damit es nicht irgendwann reißt.
Die meisten Menschen mit einem Hirnaneurysma merken davon ein Leben lang nichts: Häufig bereitet es keine Probleme und wird, wenn überhaupt, nur zufällig entdeckt. Zu wissen, dass man ein Hirnaneurysma hat, kann aber belastend sein. Außerdem kann es Beschwerden verursachen oder reißen.
Ein Riss führt zu einer bestimmten Form der Hirnblutung, einer sogenannten Subarachnoidal-Blutung. Dies ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Mit einem operativen Eingriff lässt sich einem Riss vorbeugen. Vorbeugende Eingriffe können aber selbst schwere Komplikationen wie Schlaganfälle auslösen.
Es gibt verschiedene OP- oder Katheter-Verfahren, um das Aneurysma zu verschließen. Hierzu gehören die mikrochirurgische Operation (Clipping) und die endovaskuläre Behandlung mit einem Katheter (Coiling). Neuere Verfahren funktionieren nach einem vergleichbaren Prinzip.
Welches Verfahren geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das sind etwa die Lage, Form und Größe des Aneurysmas – aber auch das eigene Alter und der allgemeine Gesundheitszustand.