Sie können auf dem Vordruck eintragen, was an einem Tag mit Migräne passiert ist – zum Beispiel:

Sie können die Migräneattacke genauer beschreiben und eintragen,

  • zu welcher Tageszeit die Schmerzen begonnen haben,
  • wie lange die Attacke gedauert hat und
  • wie stark die Kopfschmerzen waren.

Wichtig ist auch, festzuhalten,

  • ob Sie Medikamente genommen haben
  • und wenn ja: welche und wie viele.

Die Tagebuch-Einträge helfen nicht nur dabei, mögliche Migräneauslöser herauszufinden. Wenn Sie sich Ihre Einträge über längere Zeit anschauen, können Sie auch mehr über Ihre Migräne erfahren – zum Beispiel ob sie chronisch ist. Sie können ablesen, wie oft es zu Attacken kommt – und wie häufig Sie Medikamente genommen haben.

Ein Migräne-Tagebuch zu führen, kann auch hilfreich sein, wenn noch nicht eindeutig klar ist, ob Sie eine Migräne oder eine andere Kopfschmerzerkrankung haben – zum Beispiel Cluster-Kopfschmerzen.

Um einen noch besseren Überblick zu bekommen, können Sie auch im Kalender die Tage ankreuzen, an denen Sie Kopfschmerzen haben – und zum Beispiel zusätzlich markieren, wenn Sie Medikamente dagegen genommen haben. Wer mit digitalen Tagebüchern (Apps) gut zurechtkommt, kann auch solche Alternativen nutzen.

IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Ärzten und anderen Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen. Wir bieten keine individuelle Beratung.

Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Autoren-Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

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Aktualisiert am 16. Mai 2018
Nächste geplante Aktualisierung: 2021

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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