Wie lässt sich weißer Hautkrebs erkennen?

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PantherMedia / Fabrice Michaudeau

Um weißen Hautkrebs zu erkennen, kann man seinen Körper selbst auf Auffälligkeiten untersuchen oder sich ärztlich untersuchen lassen. Hautkrebs kann besser behandelt werden, wenn er entdeckt wird, bevor er sich ausgebreitet hat.

Hautflecke, die ihre Größe oder Form verändern, sich verfärben oder ungewöhnlich aussehen, können Sorgen bereiten. Viele Menschen wissen, dass solche Veränderungen ein Hinweis auf Hautkrebs sein können. Die meisten auffälligen Hautstellen sind aber harmlos.

Je älter man wird, desto eher verändert sich die Haut, und neue Male oder Altersflecken (Lentigo solaris) können entstehen. Das ist normal und Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Manche Menschen entscheiden sich deshalb, erst einmal abzuwarten und auffällige Stellen zu beobachten.

Wer seinen Körper regelmäßig und sorgfältig beobachtet, wird Hautveränderungen oder Wunden bemerken, die nicht so schnell wie sonst heilen. Wenn sie nach etwa vier Wochen noch nicht verschwunden sind, lässt man sie am besten von einer Ärztin oder einem Arzt genauer untersuchen.

Gesetzlich Versicherte können ab ihrem 35. Geburtstag zudem alle zwei Jahre eine Untersuchung zur Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch nehmen.

Wo kann Basalzellkrebs entstehen und wie sieht er aus?

Ein Basalzellkarzinom (Basalzellkrebs, Basaliome) sieht anfangs meist wie ein glänzendes durchscheinendes oder wächsernes Knötchen aus. Der Rand kann von kleineren Knötchen besetzt sein. Manchmal kann man Blutgefäße unter der obersten Schicht erkennen.

Wenn sich die Mitte einwölbt und der Bereich nässt und wund ist, hat sich ein eingefallenes gebildet. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Tumor wächst. Typisch ist, dass die Wunde auch nach einigen Wochen nicht verheilt, oder abwechselnd heilt und wieder blutet.

Foto: Wie weißer Hautkrebs aussehen kann

Wie weißer Hautkrebs aussehen kann (Fotograf: Kelly Nelson, M.D.; Quelle: visuals.nci.nih.gov)

Bei anderen Formen eines Basalzellkarzinoms lässt sich eine klar abgegrenzte, glänzende, rötliche oder rosa schuppige Stelle erkennen. Basalzellkarzinome können aber auch dunkel (stark pigmentiert) sein – oder sehen aus wie eine blasse Narbe. Dann ist es schwerer, sie als Krebs zu erkennen.

Ein Basalzellkarzinom findet sich meist in Hautbereichen, die viel Sonne abbekommen haben, zum Beispiel im Gesicht und am Nacken. Es kommt aber auch am Rumpf oder an den Beinen vor, sogar auf Fußsohlen, Handflächen, Brust, in den Achselhöhlen und im Genitalbereich.

Wie kann man ein Plattenepithelkarzinom erkennen?

Ein zu erkennen oder es von einem Basaliom zu unterscheiden, ist nicht leicht. Ein Anzeichen kann eine schuppige, gerötete oder bräunlich-gelbe Hautstelle sein oder eine schorfige oder verkrustete Wunde, die manchmal blutet. Die Stelle ist meist recht empfindlich und weist oft verhornte Bereiche auf.

Ein kann in einer Narbe oder chronischen Wunde, aber auch auf ansonsten gesunder Haut entstehen. Häufig bildet es sich auf der Ohrenkante oder im Gesicht einschließlich der Lippen.

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Aktualisiert am 14. November 2018
Nächste geplante Aktualisierung: 2021

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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