Wie kann ich bei einem postthrombotischen Syndrom selbst die Beschwerden lindern?
Bewegung und Übungen für die Wadenmuskulatur unterstützen dabei, gestautes Blut aus den Beinen zu transportieren. Auch regelmäßige Entlastung durch Hochlegen der Beine ist sinnvoll. Eine gute Hautpflege kann Juckreiz lindern und die Haut schützen.
Bei etwa 20 bis 50 % aller Menschen mit einer tiefen Venenthrombose entwickelt sich danach im Bein ein postthrombotisches Syndrom (PTS): Die Venen im betroffenen Bein sind geschädigt und können das Blut nicht mehr so gut zum Herzen zurücktransportieren. Dadurch kann das betroffene Bein anschwellen und schmerzen. Das PTS kann außerdem zu juckenden Hautausschlägen, Verfärbungen oder Geschwüren führen.
Die Beschwerden lassen sich anfangs nicht immer von den akuten Beschwerden einer Thrombose unterscheiden. Daher lässt sich erst nach einigen Monaten sicher feststellen, ob es sich um ein postthrombotisches Syndrom handelt.
PTS-Beschwerden können relativ gleich bleiben, aber auch mal stärker, mal schwächer ausgeprägt sein. Ärztlicher Rat ist wichtig, wenn starke Beschwerden auftreten oder neue Symptome hinzukommen, die nicht nach etwa einem Tag wieder nachlassen.
Um die Beschwerden zu lindern, ist eine gute Mischung aus Bewegung, Kräftigung und Entlastung des betroffenen Beins sinnvoll. Eine gute Hautpflege hilft gegen Juckreiz und schützt vor Hautrissen.

