Was passiert bei einer Ohrenuntersuchung?
Das Ohr ist zuständig für das Hören und den Gleichgewichtssinn, also für zwei Sinnesfunktionen. Beim Hören nimmt das Ohr Schallwellen auf, wandelt sie in Nervenimpulse um und leitet sie an das Gehirn weiter. Dort werden sie verarbeitet und als Töne eingeordnet und bewertet. Auch das Gleichgewichtsorgan im Innenohr sendet Impulse an das Gehirn, wo jede Bewegung und Lageveränderung wahrgenommen und beurteilt wird.
Bei Hörproblemen werden die Ohren untersucht. Die Medizin unterscheidet zwei Arten von Hörstörungen: Zum einen kann es sein, dass Töne und Geräusche nicht oder zu schwach wahrgenommen werden (Schallempfindungsstörung). Zum anderen kann die Weiterleitung der Schallwellen vom Ohr gestört sein (Schallleitungsstörung). Neben Hörstörungen sind Ohrenschmerzen ein häufiger Grund für eine Untersuchung der Ohren. Oft ist eine Mittelohrentzündung oder Gehörgangsentzündung Grund für die Schmerzen. Sie können aber auch durch Probleme im Kiefer oder in der Halswirbelsäule bedingt sein.

