Wie bereitet man sich auf eine Magenspiegelung vor?
Vor einer Magenspiegelung klärt die Ärztin oder der Arzt über die Untersuchung, ihren Verlauf und ihre Risiken auf. Sie oder er informiert dabei auch über leichte Beruhigungs- oder Narkosemittel, die man bekommen kann, um die Untersuchung angenehmer zu machen. Wer regelmäßig Gerinnungshemmer einnimmt, muss diese möglicherweise einige Tage vor der Untersuchung vorerst absetzen. Damit die Ärztin oder der Arzt die Schleimhaut gut beurteilen kann, ist es in der Regel nötig, für die Untersuchung nüchtern zu sein. Das bedeutet: Man darf vor der Magenspiegelung 6 bis 8 Stunden nichts mehr essen und bis zu 2 Stunden vorher nur klare Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee trinken. Auch nach der Untersuchung ist es wichtig, mit Essen und Trinken 1 bis 2 Stunden abzuwarten, bis die Betäubung im Rachen nachlässt.
Vor der Untersuchung muss man eine Einverständniserklärung unterschreiben.
Wer bei der Magenspiegelung ein Beruhigungsmittel bekommt, darf danach 12 bis 24 Stunden nicht selbst Auto fahren und keine Maschinen bedienen. Für wie lange genau, hängt vom Beruhigungsmittel ab. Am besten lässt man sich nach der Untersuchung von jemandem abholen oder bestellt ein Taxi, um sicher nach Hause zu kommen. Manche Praxen bestehen darauf, dass eine Begleitperson zum Abholen nach der Untersuchung mitkommt.