Was passiert bei einer Hirnblutung?
Das Gehirn wird durch den Schädel geschützt, hat dadurch aber nur begrenzt Platz: Wenn es im Inneren des Schädels zu einer Blutung kommt, steigt der Druck auf das Hirngewebe schnell an. Dadurch kommt es oft zu schweren Komplikationen. Möglich sind beispielsweise Lähmungen oder Sprachstörungen.
Hirnblutungen treten auf, wenn Blutgefäße im Schädelinneren verletzt werden. Die Ursache kann eine schwere Kopfverletzung sein. Es kann aber auch zu einer Hirnblutung kommen, wenn die Blutgerinnung gestört ist oder die Blutgefäße im Gehirn geschädigt sind – etwa durch Bluthochdruck oder Arteriosklerose. Manchmal ist ein gerissenes Hirnaneurysma der Grund für eine Blutung. Ein Hirnaneurysma ist eine Ausbuchtung einer Schlagader (Arterie) im oder nahe am Gehirn.
Je nachdem, wo im Kopf es blutet, unterteilen Ärztinnen und Ärzte Hirnblutungen in verschiedene Arten:
- Subarachnoidal-Blutung im flüssigkeitsgefüllten Raum rund um das Gehirn
- intrazerebrale Blutung mitten im Gehirn
- subdurale Blutung zwischen den beiden Hirnhäuten
- epidurale Blutung zwischen Schädelknochen und Hirnhaut



