Medikamente gegen Alzheimer
Alzheimer-Demenz ist bislang nicht heilbar. Es gibt verschiedene Medikamente, die den Verlust der geistigen Fähigkeiten und der Selbstständigkeit bei leichter und mittelschwerer Demenz etwas verzögern können. Allerdings können sie auch Nebenwirkungen haben. Ob eins der Mittel besser wirkt als die anderen, ist unklar.
Wer an Demenz erkrankt, wird vergesslich und hat zunehmend Schwierigkeiten, komplexe Sachverhalte zu erfassen oder sich sprachlich auszudrücken. Die räumliche und zeitliche Orientierungsfähigkeit nimmt ab und im Alltag ist immer mehr Unterstützung nötig. Wie schnell diese Entwicklung verläuft, ist ganz unterschiedlich.
Die Alzheimer-Demenz ist die häufigste Ursache für eine Demenz. Dabei sterben mit der Zeit mehr und mehr Nervenzellen im Gehirn ab. Es gibt bisher keine Möglichkeit, die Erkrankung zu heilen oder ihr Fortschreiten zu stoppen. Es werden aber verschiedene Medikamente eingesetzt, die helfen sollen, das Gedächtnis und die Selbstständigkeit im Alltag länger zu erhalten. Das sind Cholinesterasehemmer, Memantin und das pflanzliche Mittel Ginkgo biloba.
In Deutschland sind zudem seit Herbst 2025 die Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab zur Behandlung einer frühen Alzheimer-Krankheit verfügbar. Ihre Anwendung erfordert eine genaue Diagnose und spezielle Untersuchungen.
Neben Medikamenten gibt es auch andere Behandlungsmöglichkeiten, etwa Gedächtnistraining oder die Förderung sozialer Aktivitäten.