Wie sind Zähne aufgebaut?
Zähne bestehen aus unterschiedlichen „Materialien“. Der größte Teil eines Zahns ist eine knochenähnliche Substanz, das Dentin. Dieses ist aus Mineralien sowie organischem Gewebe wie Kollagenfasern aufgebaut. An der Zahnkrone ist der Zahn mit einer harten äußeren Schicht überzogen: dem Zahnschmelz. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Organismus. Er besteht vor allem aus Mineralstoffen wie Phosphat, Fluor und Kalzium. Der Zahnschmelz schützt das weichere Dentin vor Abnutzung. Im Innersten des Zahns liegt die Zahnhöhle: Sie enthält weiches Gewebe mit Blutgefäßen und Nerven und versorgt den Zahn mit Nährstoffen.
Jeder Zahn wird in drei Bereiche unterteilt:
- Zahnkrone: Das ist der obere Teil jedes Zahns, also der Teil, der in der Mundhöhle sichtbar ist. Die Zahnkrone wird vom Zahnschmelz geschützt.
- Zahnwurzel: Das ist der untere Teil des Zahns, also der Teil, der im Ober- oder Unterkieferknochen steckt. Zähne haben unterschiedlich viele Wurzeln: Schneide- und Eckzähne haben meist nur eine Wurzel, Backenzähne bis zu vier. Durch die Wurzeln verlaufen die Zahnnerven und -gefäße.
- Zahnhals: Das ist die Stelle, an der der Schmelz der Zahnkrone zur Zahnwurzel übergeht. Er wird bei einem gesunden Zahn vom Zahnfleisch bedeckt.
Die Zähne können durch Karies beschädigt werden: Dabei bilden Bakterien im Mund Säure, die den Zahnschmelz angreift. Dadurch können an der Zahnoberfläche allmählich Löcher entstehen. Wenn die Krankheit fortschreitet, ist es möglich, dass auch die tieferen Zahnschichten geschädigt werden.
