Olipudase alfa (Xenpozyme) bei Mangel an saurer Sphingomyelinase (ASMD) Typ A/B oder Typ B bei Kindern und Jugendlichen
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2026 geprüft, ob Olipudase alfa (Handelsname Xenpozyme) für Kinder und Jugendliche mit Mangel an saurer Sphingomyelinase (ASMD) außerhalb des zentralen Nervensystems ( ZNS) mit Typ A/B oder Typ B im Vergleich zu der unterstützenden Therapie Vor- oder Nachteile hat.
Um diese Frage zu beantworten, konnten aus einer Studie die Daten von 20 Kindern ausgewertet werden. In der Studie wurde die Behandlung mit Olipudase alfa untersucht, aber nicht direkt mit einer anderen Therapie verglichen. Die Resultate solcher Studien sind ohne weitere Daten allein nur selten aussagekräftig. Für das Milzvolumen kann jedoch davon ausgegangen werden, dass im natürlichen Krankheitsverlauf mit einer unterstützenden Therapie eine deutliche Verkleinerung der Milz nicht zu erwarten ist. Daher konnten die Daten aus der nicht-vergleichenden Studie zur Verkleinerung der Milz ausgewertet werden.