Imlunestrant (Inluriyo) bei Frauen als Ersttherapie bei fortgeschrittenem Brustkrebs

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2026 geprüft, ob Imlunestrant (Handelsname Inluriyo) für Frauen bei fortgeschrittenem Östrogen-Rezeptor-positivem und HER2-negativem Brustkrebs als Ersttherapie im Vergleich zu den Standardtherapien Vor- oder Nachteile hat.

Für diese Fragestellung legte der Hersteller eine Studie vor, aus der die Daten von insgesamt 53 Frauen ausgewertet werden konnten. Davon erhielten 30 Frauen eine mit Imlunestrant, 18 Frauen Fulvestrant und 5 Frauen Exemestan. Fast alle Frauen waren in der Lebensphase nach den Wechseljahren. Fast alle Patientinnen hatten bereits eine hormonelle mit einem Aromatasehemmer erhalten, aber noch keine im aktuellen Krankheitsstadium. Sie waren zu Beginn der Studie in einem guten Allgemeinzustand. Es zeigten sich folgende Ergebnisse:

Wo zeigte sich kein Unterschied?

Lebenserwartung: Hier zeigte sich kein Unterschied, im Mittel () waren die Frauen nach 21 bis 29 Monaten gestorben.

Welche Fragen sind noch offen?

Ob Imlunestrant Vor- oder Nachteile im Vergleich zu den Standardtherapien hat, konnte aufgrund vieler nicht verwertbarer Daten nicht ausgewertet werden. Es fehlten geeignete Daten zu:

  • stärkster Schmerz
  • Krankheitsbeschwerden
  • Gesundheitszustand
  • gesundheitsbezogene Lebensqualität
  • schwere Nebenwirkungen
  • Therapieabbrüche wegen Nebenwirkungen

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Imlunestrant (Mammakarzinom) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V. Dossierbewertung; Projekt A26-30. 11.06.2026. (IQWiG-Berichte; Band 2264); DOI: 10.60584/A26-30.

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Über diese Seite

Erstellt am 28. Juli 2026

Nächste geplante Aktualisierung: 2029

Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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