Epilepsie bei Erwachsenen: Behandlung mit Medikamenten

Foto von Mann an einem See sitzend (PantherMedia / M G Mooij) Epilepsie-Medikamente können Anfällen vorbeugen. Sie helfen jedoch nicht allen Betroffenen. Wenn man über mehrere Jahre anfallsfrei ist, können die Medikamente unter Umständen abgesetzt werden.

Ein epileptischer Anfall entsteht, wenn Nervenzellen im Gehirn überaktiv sind. Epilepsie-Medikamente (Antiepileptika) wirken, indem sie diese übermäßige Aktivität hemmen. Antiepileptika heilen zwar nicht die Ursachen der Epilepsie. Sie können aber das Risiko senken, dass es zu Anfällen kommt.

Die Medikamente gibt es als Tablette, Kapsel oder Saft. Manche können auch gespritzt, als Infusion oder als Zäpfchen angewendet werden. Die Medikamente können teils unangenehme Nebenwirkungen haben, werden in niedrigen Dosierungen aber oft gut vertragen. Daher ist es wichtig, bei jedem Menschen sorgfältig abzuwägen, ob eine Behandlung sinnvoll ist und wenn ja, welches Medikament in welcher Dosierung infrage kommt.

Ob ein bestimmter Wirkstoff helfen wird, lässt sich nicht vorhersagen: Manche Menschen haben schon mit dem ersten Medikament keine Anfälle mehr. Bei anderen dauert es länger, bis sie die richtige Behandlung gefunden haben. Einem Teil der Betroffenen können Medikamente nicht oder nur sehr wenig helfen.

Wann ist eine Behandlung mit Medikamenten sinnvoll?

Wenn man zum ersten Mal einen Anfall hatte, sind häufig nicht gleich Medikamente sinnvoll. Viele Menschen haben auch ohne Medikamente keinen zweiten Anfall.

Die Entscheidung, ob eine Behandlung begonnen werden soll, hängt von vielen Fragen ab, die man in Ruhe mit seiner Ärztin oder seinem Arzt besprechen sollte:

  • Wie wahrscheinlich ist es, dass ein weiterer Anfall auftritt?
  • Um welche Form der Epilepsie geht es? Wie zeigen sich die Anfälle?
  • Wie sehr beeinträchtigen die Anfälle die Lebensqualität?
  • Wie groß ist die Chance, dass ein Medikament einen Anfall verhindern kann?
  • Welche möglichen Nebenwirkungen haben die Medikamente?

Wenn sehr selten Anfälle auftreten, diese zudem eher leicht sind und die Lebensqualität kaum einschränken, kann eine Behandlung nur wenige Vorteile haben.

Bei bestimmten Menschen zeigen die Untersuchungen nach dem ersten Anfall aber, dass sie ein erhöhtes Risiko für weitere Anfälle haben. Dazu zählen Menschen mit Gehirnerkrankungen und Gehirnschäden, die Anfälle auslösen können. Ebenso Personen, bei denen bei einer Hirnstrommessung (Elektroenzephalografie oder kurz EEG) eine erhöhte Anfallsbereitschaft festgestellt wurde. Ihnen wird oft bereits nach dem ersten Anfall empfohlen, ein Medikament einzunehmen.

Welche Medikamente kommen infrage?

Zur Behandlung einer Epilepsie sind mehr als 20 verschiedene Wirkstoffe zugelassen. Die unterschiedlichen Wirkstoffe sind für verschiedene Epilepsieformen unterschiedlich gut geeignet. Welche Mittel infrage kommen, hängt neben der Wirksamkeit auch von möglichen Nebenwirkungen ab. Manche Menschen vertragen bestimmte Mittel besser als andere. Nicht zuletzt beeinflussen die Lebensumstände und persönliche Bedürfnisse die Entscheidung für eine Behandlung.

Wer sich bei Epilepsie für eine Behandlung entscheidet, beginnt in der Regel mit einem einzelnen Wirkstoff in einer niedrigen Dosierung. Hilft dies nicht ausreichend, wird meist zunächst die Dosis gesteigert. Bleibt dies ohne Erfolg oder treten dabei starke Nebenwirkungen auf, wird ein anderer Wirkstoff eingesetzt. Häufig müssen mehrere Medikamente ausprobiert werden, um ein wirksames zu finden. Zudem gibt es die Möglichkeit, Medikamente miteinander zu kombinieren.

Welche Wirkstoffe gibt es gegen eine generalisierte Epilepsie?

Die folgende Tabelle enthält die gängigsten Wirkstoffe zur Behandlung einer generalisierten Epilepsie:

Epilepsieform Wirkstoff
Idiopathische generalisierte Epilepsie (Epilepsie, die das gesamte Gehirn umfasst und eine erbliche Ursache hat)
  • Lamotrigin
  • Topiramat
  • Valproinsäure
Refraktäre idiopathische generalisierte Epilepsie (Generalisierte Epilepsie, bei der trotz Medikamenten weiter Anfälle auftreten)

Nur in Kombination mit anderen Wirkstoffen:

  • Levetiracetam
  • Perampanel

Welche Wirkstoffe gibt es gegen eine fokale Epilepsie?

Die folgende Tabelle enthält die gängigsten Wirkstoffe zur Behandlung einer fokalen Epilepsie:

Epilepsieform Wirkstoff
Fokale Epilepsie (Epilepsie in einem Bereich des Gehirns)
  • Carbamazepin
  • Gabapentin
  • Lamotrigin
  • Levetiracetam
  • Oxcarbazepin
  • Topiramat
  • Valproinsäure
  • Zonisamid
Refraktäre fokale Epilepsie (Fokale Epilepsie, bei der trotz Medikamenten weiter Anfälle auftreten)

Nur in Kombination mit anderen Wirkstoffen:

  • Eslicarbazepinacetat
  • Lacosamid
  • Perampanel
  • Pregabalin

Wie gut helfen die Medikamente?

Ziel der medikamentösen Behandlung ist es, Anfälle zu verhindern. Ist dies nicht möglich, wird versucht, zumindest die Zahl der Anfälle zu verringern.

Medikamente helfen der Mehrzahl der Menschen mit Epilepsie, Anfälle dauerhaft zu vermeiden. Etwa 5 von 10 Personen werden schon mit dem ersten Medikament anfallsfrei oder haben seltener Anfälle. Insgesamt treten bei etwa 7 von 10 Menschen mit Epilepsie keine Anfälle mehr auf, wenn sie Medikamente einnehmen.

Das bedeutet aber auch, dass Medikamente etwa 3 von 10 Menschen nicht ausreichend helfen. Sie haben trotz mehrerer Behandlungsversuche weiter regelmäßig Anfälle.

Bei einem Teil der Betroffenen wäre es womöglich auch ohne Medikamente zu keinen weiteren Anfällen gekommen. Es lässt sich für den Einzelnen nicht sicher vorhersagen, ob weitere Anfälle auftreten werden. Ärztinnen und Ärzte können lediglich das Risiko dafür einschätzen.

Die meisten der für die jeweilige Epilepsieform zugelassenen Medikamente helfen im Schnitt ähnlich gut. Es kann jedoch sein, dass bei einzelnen Betroffenen nur ganz bestimmte Medikamente wirken. Dies lässt sich jedoch nicht vorhersagen. Jeder Wirkstoff hat Vor- und Nachteile. So gibt es zum Teil Unterschiede bei den Nebenwirkungen. Auf Basis der bisherigen Studien lässt sich jedoch nicht sagen, dass ein bestimmtes Medikament generell wirksamer ist und weniger Nebenwirkungen hat als alle anderen.

Welches Medikament sich am ehesten eignet, hängt von der individuellen Situation ab und muss ausführlich mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.

Welche Nebenwirkungen können die Medikamente haben?

Ein Teil der Menschen, die ein Medikament gegen Epilepsie einnimmt, berichtet über Nebenwirkungen. Bei der ersten Behandlung werden die Medikamente in der Regel gut vertragen. Dies liegt daran, dass der Wirkstoff zu Beginn meist nur niedrig dosiert wird. Kommt es weiterhin zu Anfällen, wird die Dosis erhöht oder es werden Medikamente kombiniert. Damit werden Nebenwirkungen wahrscheinlicher. Es kann außerdem zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen.

Welche Nebenwirkungen auftreten können und wie schwer sie sind, ist von Medikament zu Medikament unterschiedlich und hängt von der Dosis ab. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Schläfrigkeit, Schwindel, verlangsamtes Denken, Übelkeit und Hautausschlag. Oft sind sie leicht und gehen nach einiger Zeit vorüber. Mögliche langfristige, aber seltenere Nebenwirkungen sind unter anderem psychische Beschwerden, Osteoporose, Störung der Sexualfunktion und starke Gewichtsveränderungen.

Tritt eine Nebenwirkung auf, ist es wichtig, mit der Ärztin oder dem Arzt darüber zu sprechen, die Medikamente bis zu diesem Gespräch aber weiter einzunehmen.

Was kann die Behandlung unterstützen?

Es ist hilfreich, einen sogenannten Anfallskalender zu führen. In diesem dokumentiert man, welche Medikamente man wie und wann einnimmt, wann Anfälle auftreten und wie sie sich äußern. Dies kann es Ärztinnen und Ärzten erleichtern, den Krankheitsverlauf zu beurteilen.

Vielen Menschen fällt es schwer, Medikamente über lange Zeit regelmäßig einzunehmen. Es gibt aber einige Strategien, die dabei helfen können. Man kann zum Beispiel die Medikamente zu festen Zeiten, an bestimmten Orten oder bei täglichen Routinen einnehmen – zum Beispiel immer vor dem Zähneputzen. Oder die Erinnerungsfunktion eines Mobiltelefons nutzen. Probleme bei der Einnahme können mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.

Auch spezialisierte Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen können Tipps geben und Menschen mit Epilepsie unterstützen.

Kann die Einnahme nach einiger Zeit beendet werden?

Wer mehrere Jahre anfallsfrei war, möchte die Medikamente häufig absetzen. Dies ist oft möglich, ohne dass erneut Anfälle auftreten. Es wird geschätzt, dass etwa 3 von 10 Menschen, bei denen nach Beginn der Behandlung keine Anfälle mehr auftreten, die Einnahme der Medikamente nach einigen Jahren beenden können, ohne dass es zu neuen Anfällen kommt. Die Vor- und Nachteile eines Versuchs hängen jedoch von der individuellen Situation ab und sollten mit einer Ärztin oder einem Arzt abgewogen werden. Die Einnahme auf eigene Faust zu beenden, ist nicht zu empfehlen.

Die Entscheidung für oder gegen ein Absetzen der Medikamente hängt vor allem davon ab, wie hoch das Risiko für einen Rückfall ist. Ein Absetzen kommt eher für Menschen infrage, die

  • schon lange anfallsfrei sind,
  • nur ein niedrig dosiertes Medikament einnehmen und
  • bei denen im EEG keine erhöhte Anfallsneigung festgestellt wird.

Dagegen haben Menschen, die mehr als ein Medikament einnehmen, ein deutlich höheres Rückfallrisiko. Sie können oft nicht auf Medikamente verzichten, ohne dass es erneut zu einem Anfall kommt.

Auch die Ursache der Epilepsie spielt bei der Entscheidung eine Rolle. Manche Menschen haben ein dauerhaft erhöhtes Risiko, etwa aufgrund einer Veranlagung oder durch bleibende Gehirnschäden. Sie brauchen oft ihr Leben lang Medikamente. Wenn die Ursache jedoch nicht mehr vorhanden ist, zum Beispiel weil eine Gehirnerkrankung mittlerweile abgeheilt ist und lange keine Anfälle mehr aufgetreten sind, ist das Risiko für einen erneuten Anfall deutlich geringer. Dann kann eher auf die Medikamente verzichtet werden.

Wer die Einnahme beendet, reduziert die Dosis schrittweise über mindestens zwei bis drei Monate. Werden zwei oder mehr Medikamente eingenommen, wird zunächst nur die Dosierung eines Medikaments verringert. Wichtig ist, mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen, wie man mit einem erneuten Anfall umgeht und was dies für den Beruf und die Fahrtüchtigkeit bedeuten kann.

Was ist zur Verhütung und bei Kinderwunsch zu beachten?

Bestimmte Antiepileptika können die Wirksamkeit der Antibabypille herabsetzen. Umgekehrt kann die Pille die Wirksamkeit bestimmter Antiepileptika beeinflussen. Deshalb ist es für junge Frauen mit Epilepsie wichtig, frühzeitig mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt über das Thema Verhütung zu sprechen und gegebenenfalls alternative Verhütungsmethoden zu diskutieren.

Frauen mit Kinderwunsch fragen sich häufig, ob eine Schwangerschaft trotz Epilepsie möglich ist. Sie sorgen sich, dass Anfälle und Medikamente einem ungeborenen Kind schaden könnten. Wichtig ist, sich rechtzeitig ärztlich beraten zu lassen und sich auf die Schwangerschaft vorzubereiten. Dann lässt sich das Risiko für Komplikationen senken. Die meisten Frauen mit Epilepsie bringen gesunde Kinder zur Welt.

Frauen mit Epilepsie, die sich ein Kind wünschen, sprechen am besten schon vor einer Schwangerschaft mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt. Ein Gespräch ist spätestens dann nötig, wenn eine Frau erfährt, dass sie schwanger ist. Ist in einer Familie eine genetisch bedingte Anfälligkeit für Epilepsie bekannt, besteht die Möglichkeit einer genetischen Beratung.

Es kann sein, dass die Behandlung der Epilepsie während einer Schwangerschaft angepasst werden muss. Je höher die Medikamente dosiert sind, desto eher können sie Fehlbildungen hervorrufen oder die Entwicklung des Nervensystems des Kindes verzögern. Das Risiko ist besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft erhöht, also bis zur zwölften Woche. Deshalb wird versucht, die Dosis der Medikamente während der Schwangerschaft möglichst niedrig zu halten. Ein einzelnes Medikament in niedriger Dosierung erhöht das Risiko für Fehlbildungen sehr wahrscheinlich nicht wesentlich. Möglichst vermieden werden sollte aber die Kombination mehrerer Wirkstoffe sowie Mittel, bei denen ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen bekannt ist.

Wie bei jeder Schwangerschaft wird auch Schwangeren mit Epilepsie empfohlen,  Folsäurepräparate einzunehmen, um das Risiko für Missbildungen zu senken. Da einige Epilepsie-Medikamente den Folsäurespiegel im Körper senken können, wird Frauen in diesem Fall die Einnahme höherer Dosen empfohlen.

Epileptische Anfälle schaden dem Kind in aller Regel nicht. Eine Ausnahme können lang anhaltende, generalisierte Anfälle sein, oder wenn sich eine Schwangere während eines Anfalls schwer verletzt. Das passiert aber selten.

Wie wirken Antiepileptika bei älteren Menschen?

Ein Drittel der Menschen mit Epilepsie erkrankt erst nach dem 60. Lebensjahr. Ältere Menschen sind oft anfälliger für Nebenwirkungen von Medikamenten. Dies gilt auch für Antiepileptika. Zudem nehmen viele aufgrund anderer Erkrankungen weitere Medikamente ein. Dadurch können Wechselwirkungen zwischen Medikamenten auftreten.

Für ältere Menschen ist es daher besonders wichtig, wenn möglich nur ein Epilepsie-Medikament in möglichst niedriger Dosis einzunehmen. Günstig sind Medikamente, von denen bekannt ist, dass sie gut vertragen werden und wenige oder gar keine Wechselwirkungen haben.

Was ist für Menschen mit geistigen Behinderungen wichtig?

Geistige Behinderungen entstehen meist aufgrund von Gehirnschäden. Diese können angeboren oder später durch einen Unfall oder eine Krankheit entstanden sein. Die Gehirnschäden sind auch der Grund, warum Menschen mit geistiger Behinderung häufiger Epilepsie haben.

Mit Menschen mit geistiger Behinderung über die Erkrankung zu sprechen, kann schwierig sein. Dies erschwert die Diagnose und Behandlung. Es ist zudem schwieriger, die passenden Medikamente zu finden und Nebenwirkungen festzustellen. Zudem können Menschen mit geistiger Behinderung Verhaltensauffälligkeiten und Bewegungsstörungen haben, die leicht mit epileptischen Anfällen verwechselt werden. Daher ist es wichtig, dass Angehörige oder Betreuer sich gut über die Erkrankung informieren, die Wirkung der Medikamente genau beobachten und der Ärztin oder dem Arzt mitteilen.

Was kann man machen, wenn die Medikamente nicht wirken?

Etwa 3 von 10 Menschen haben trotz mehrerer Behandlungsversuche mit verschiedenen Medikamenten weiter Anfälle – manche regelmäßig, andere können einige Jahre anfallsfrei sein. Warum sie nicht auf die Medikamente ansprechen, ist nicht bekannt.

Spätestens wenn zwei verschiedene Medikamente keine ausreichende Wirkung gezeigt haben, wird empfohlen, die Diagnose in einem spezialisierten Zentrum überprüfen zu lassen. Manchmal stellt sich dann heraus, dass es sich nicht um eine Epilepsie, sondern eine andere Anfallserkrankung handelt.

Wirken Medikamente nicht, wird häufig ein Eingriff empfohlen. Zu den Möglichkeiten zählen:

  • Operation: Wenn sich bei fokalen Epilepsien feststellen lässt, welcher Teil des Gehirns Anfälle auslöst, kann dieser Teil des Gehirns entfernt werden. Das ist aber nicht immer möglich.
  • Vagusnerv-Stimulation: Dabei wird ein Schrittmacher unter die Haut an der Brust implantiert, der elektrische Impulse abgibt. Er ist über Kontakte am Halsbereich mit dem Vagusnerv verbunden. Der Nerv leitet die Impulse ins Gehirn und soll so die Überaktivität hemmen.

Wie wird ein Status epilepticus behandelt?

Von einem „Status epilepticus“ spricht man, wenn ein generalisierter epileptischer Anfall länger als fünf Minuten dauert oder mehrere Anfälle rasch hintereinander auftreten. Dann handelt es sich um einen Notfall, der schnell medikamentös behandelt werden muss. Deshalb ist es wichtig, sofort den Notarzt unter der 112 zu rufen. Meist wird dann zuerst ein Beruhigungsmittel (Benzodiazepin) gegeben. Es wird in die Vene gespritzt, in die Wangentasche gegeben oder als Creme über eine kleine Tube in den After eingeführt. Manche Menschen mit Epilepsie tragen ständig ein Notfallmedikament bei sich, sodass Freunde oder Verwandte es einsetzen können, wenn sie einen Anfall miterleben.

Danach ist eine weitere Behandlung im Krankenhaus erforderlich. Hat der oder die Betroffene nach etwa 30 bis 60 Minuten noch immer Krämpfe, sind häufig eine Narkose und eine künstliche Beatmung nötig.

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