Diabetischer Fuß: Wie lässt sich eine Amputation vermeiden?

Bei einem Diabetischen Fuß sind die Nerven so stark geschädigt, dass Schmerzen am Fuß kaum noch wahrgenommen werden. Außerdem werden die Beine und Füße nur schlecht durchblutet. Aus einer Druckstelle oder kleinen Verletzung entsteht dann schnell eine Wunde, die nur schwer heilt. Wird eine Wunde nicht rechtzeitig behandelt, kann Gewebe absterben. Bei größeren Wunden kann es sein, dass Ärztinnen oder Ärzte eine Amputation vorschlagen.

Aber auch dann gibt es noch wirksame Behandlungen, mit denen sich eine Amputation oft vermeiden lässt.

Unsere Entscheidungshilfe fasst die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zusammen:

Diabetischer Fuß: Wie lässt sich eine Amputation vermeiden?

Wie lässt sich eine Amputation am Fuß vermeiden?

Oft lohnt sich ein Versuch, eine Wunde doch noch weiter zu behandeln, statt einen Teil des Fußes zu amputieren. Eine gute Behandlung, am besten durch Fachleute, ist entscheidend.

Dazu gehört vor allem:

  • Druckentlastung
  • Wundbehandlung
  • Behandlung der
  • Verbesserung der Durchblutung
  • regelmäßige ärztliche Kontrolle
  • Füße gut beobachten und richtig pflegen
  • eine gute Einstellung des Blutzuckers
  • medizinische Fußpflege (podologische )
  • Schulung zum Umgang mit einem diabetischen Fuß

Vor einer Amputation sollte immer geprüft werden, ob stattdessen ein Eingriff zur Verbesserung der Durchblutung möglich ist. Eine gute Durchblutung ist die Voraussetzung dafür, dass die Wunde abheilen kann.

Mehr Wissen zu Vorbeugung und Behandlung

Weitere Informationen zur Vorbeugung und Behandlung eines Diabetischen Fußes finden Sie in unseren Thema Diabetes-Typ-2.

IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Ärzten und anderen Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen. Wir bieten keine individuelle Beratung.

Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Autoren-Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

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Aktualisiert am 07. Juni 2021
Nächste geplante Aktualisierung: 2024

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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