Apnoe

Als Apnoe (apnoia, griech. = Nicht-Atmung) wird das Aussetzen der Atmung bezeichnet. Der Atemstillstand kann wenige Sekunden oder bis zu mehreren Minuten dauern und führt zu einem Sauerstoffmangel im Blut. Mögliche Ursachen sind blockierte Atemwege etwa durch das Einatmen eines Fremdkörpers oder dadurch, dass im Schlaf die Muskulatur im Rachen erschlafft und in sich zusammenfällt.

Mehrere unbemerkte Atemstillstände in der Nacht sind ein typisches Zeichen der sogenannten Schlafapnoe (gesprochen: Schlafapnö). Auch Vergiftungen mit Schlafmitteln, Alkohol oder Kohlendioxid können bestimmte Nervenzellen, das sogenannte Atemzentrum im Gehirn beeinflussen und die Steuerung der Atmung stören.

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