Was ist eine Aortenklappenstenose?

Die Aortenklappenstenose ist die häufigste Herzklappenerkrankung in den westlichen Ländern. Betroffen sind vor allem ältere Menschen.

Die Aortenklappe trennt die linke Herzkammer von der Hauptschlagader – der Aorta. Bei einer Stenose kann sich die Klappe nicht mehr vollständig öffnen: Sie ist verengt.

In den westlichen Ländern entsteht die Verengung vor allem durch Verschleiß: Mitzunehmendem Alter verkalkt die Klappe und ist nicht mehr so beweglich.

Im Vergleich zu einem gesunden Herzen braucht die linke Herzkammer jetzt viel mehr Kraft, um dieselbe Blutmenge in die Aorta zu pressen. Der Herzmuskel muss mehr arbeiten und wird allmählich immer dicker.

Auf diese Weise gleicht das Herz die Engstelle oft über Jahre so gut aus, dass viele Betroffene lange nichts bemerken. Irgendwann aber kann das Herz die Belastung ohne Behandlung nicht mehr ausgleichen.

Es wird schwächer und kann sich selbst und andere Organe dann nicht mehr mit ausreichend Blut versorgen. Beschwerden wie Schwäche, Atemnot oder Rhythmusstörungen treten daher meist erst spät bei schweren Stenosen auf.

Mehr Informationen finden Sie auf: gesundheitsinformation.de.

Aktualisiert am 18. Juni 2019
Nächste geplante Aktualisierung: 2022

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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