Prämenstruelles Syndrom: Welche Beschwerden können auftreten?

Foto von zwei Frauen beim Yoga
PantherMedia / Craig Robinson

Als prämenstruelles Syndrom (PMS) bezeichnet man ein Bündel aus körperlichen und psychischen Beschwerden, die einige Tage bis zwei Wochen vor Einsetzen der Periode auftreten können.

Ein prämenstruelles Syndrom kann verschiedene unspezifische Beschwerden wie Unterleibs- oder Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen oder Schlafprobleme auslösen. „Unspezifisch“ bedeutet, sie können auch bei anderen Störungen oder Erkrankungen auftreten.

Die meisten Mädchen und Frauen spüren in der Zeit vor ihrer Regelblutung ab und an einzelne leichte PMS-Symptome. Sie fühlen sich dadurch aber kaum beeinträchtigt. Etwa 20 bis 40 % aller Mädchen und Frauen haben mehrere stärker ausgeprägte PMS-Beschwerden, die sie im Alltag spürbar belasten.

Auftreten können zum Beispiel:

Körperliche Beschwerden

  • Spannungs- und Völlegefühl im Unterbauch
  • Blähbauch und Verdauungsprobleme
  • Brustschwellung
  • Hautunreinheiten, Akne
  • Wassereinlagerungen an den Beinen

Schmerzen

Stoffwechselbedingte Symptome

Konzentrationsstörungen und Stimmungsveränderungen

  • Konzentrationsprobleme
  • Vergesslichkeit
  • Verwirrtheit
  • Niedergeschlagenheit, Traurigkeit
  • innere Anspannung
  • Rückzugsbedürfnis
  • Angstgefühle
  • Stimmungsschwankungen
  • Überempfindlichkeit, Reizbarkeit
  • Wutgefühle, Aggressionen
  • Gefühl, die Kontrolle über seine Gefühle und den Körper zu verlieren

Erschöpfung oder Unruhe

  • Mangel an Energie, schnelle Erschöpfung
  • Antriebsmangel, Lustlosigkeit
  • kein Interesse an Alltagsaktivitäten
  • innere Unruhe, Rastlosigkeit
  • Überdrehtheit

Um zu prüfen, ob die Beschwerden tatsächlich mit dem Menstruationszyklus zusammenhängen, ist es hilfreich, ein Tagebuch zu führen – am besten über mindestens 2 bis 3 Monate. Es kann auch zur Vorbereitung auf einen Arztbesuch sinnvoll sein.

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Aktualisiert am 31. Mai 2017
Nächste geplante Aktualisierung: 2021

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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