Ixekizumab (Taltz) für Erwachsene mit Plaque-Psoriasis, für die eine systemische Therapie infrage kommt

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2017 geprüft, welche Vor- und Nachteile Ixekizumab (Handelsname Taltz) im Vergleich zur Standardtherapie für Personen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis hat, für die eine systemische infrage kommt. Für diesen Vergleich legte der Hersteller die Daten von 83 Patientinnen und Patienten vor, von denen 40 Personen eine mit Ixekizumab erhielten und 43 Personen mit der Standardtherapie Fumarsäureester behandelt wurden.

Welche Vorteile hat Ixekizumab?

Vollständiger Rückgang der Psoriasis: Die Studie weist auf einen Vorteil von Ixekizumab im Vergleich zu Fumarsäureester hin. Etwa 60 von 100 Personen, die Ixekizumab anwendeten, waren bei Studienende beschwerdefrei. Bei einer Behandlung mit Fumarsäureester war dies bei etwa 2 von 100 Personen der Fall.

Weitere Vorteile deuteten sich in der Studie für die nachfolgend genannten Punkte an. Die vorgelegten Daten ließen aber keine Schätzung zu, wie groß diese Vorteile im Vergleich zur Standardtherapie waren.

  • Erscheinungsfreiheit im Gesicht und am Hals
  • Besserung schmerzender Hautstellen
  • Gesundheitsbezogene Lebensqualität
  • Therapieabbrüche aufgrund von Nebenwirkungen

Welche Nachteile hat Ixekizumab?

Es zeigten sich keine Nachteile des neuen Wirkstoffs gegenüber der Standardtherapie.

Wo zeigte sich kein Unterschied?

Erscheinungsfreiheit im Genitalbereich: Auch hier gab es keinen Unterschied zwischen den Therapien.

Welche Fragen sind noch offen?

Zur Auswirkung auf eine Nagelpsoriasis, den Gesundheitszustand sowie zu schweren Nebenwirkungen legte der Hersteller keine geeigneten Daten vor.

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Ixekizumab (Plaque Psoriasis) – Addendum zum Auftrag A17-07; Auftrag A17-30. 28.07.2017. (IQWiG-Berichte; Band 528).

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Erstellt am 31. August 2017
Nächste geplante Aktualisierung: 2020

Autoren/Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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