Chronischer Husten und Atembeschwerden
3.3. Notfallplan
Oft kündigt sich eine akute Zunahme der Atemnot durch vermehrte Beschwerden an. Für diesen Zweck gibt es Notfallpläne, die dabei helfen, eine bevorstehende Exazerbation rechtzeitig zu erkennen, ihren Schweregrad abzuschätzen und richtig auf sie zu reagieren. Einen Notfallplan können Sie mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen. Es kann hilfreich sein, wenn auch Ihre Angehörigen diesen Notfallplan haben.Notfallpläne listen typische Symptome auf und beschreiben unter anderem, wann es günstig ist, die Einnahme oder Dosierung von Medikamenten zu verändern oder einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen [9]. Sie können aber beispielsweise die Anzahl der Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte nicht verringern.
Helmut
„Wir haben das so abgesprochen: Wenn es mit der Luft eng wird, die Notfallmedikamente nehmen, wie es mit dem Lungenfacharzt abgesprochen ist. Eine gewisse Zeit abwarten und versuchen, nicht in Panik zu geraten, denn Panik ist das Schlimmste. Wenn die Medikamente nicht helfen, dann muss der Notarzt gerufen werden.“
Katharina
„Von der psychischen Seite bin ich in manchen Bereichen ganz gut gepolstert. Wenn es mir in einer Situation nicht so gut geht, dann findet bei mir mental sehr viel statt. Wenn ich merke, dass ich Panik bekomme, halte ich inne, sammle mich und dann kann ich einen Atemnotanfall verhindern. Ich muss immer erst zur Ruhe kommen, versuchen ruhig zu atmen. Ich stehe dann lieber, als dass ich sitze. Ich kann mich selber sehr gut beruhigen. Ich brauche dazu immer ein wenig Zeit, aber das klappt sehr gut. “
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- Letzte Aktualisierung: 29. März 2007 16:31
- Erstellt am: 23. März 2007 18:10
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