Chronischer Husten und Atembeschwerden
Chronischer Husten und Atembeschwerden
2.1. Diagnoseverfahren und -kriterien
Symptome wie anhaltender Husten und Atemnot genügen bereits, um einen konkreten Verdacht auf COPD zu stellen. Ärzte können dann in der Regel mit einfachen und schmerzlosen Untersuchungen feststellen, ob die Krankheit wirklich vorliegt und wie weit sie fortgeschritten ist. Erste Untersuchungen sind oft beim Hausarzt möglich, für spezielle Untersuchungen ist ein Besuch bei einem Lungenfacharzt (Pneumologe) nötig.Helmut
„Mir ging es aber noch relativ gut. Ich hatte zwar hin und wieder Infekte und wurde krank, aber das habe ich immer wieder in den Griff bekommen. Anfang 2003 hatte ich dann einen schweren Infekt und musste ins Krankenhaus. Dort haben mir die Ärzte gesagt, dass ich ein Lungenemphysem habe. “
Am Anfang fragt der Arzt nach anderen Krankheiten und nimmt eine allgemeine Untersuchung des Körpers vor. Daran schließen sich dann Untersuchungen zur Funktion der Atmung ("Lungenfunktionstests", "Spirometrie") an, die Auskunft über die Leistungsfähigkeit der Lunge geben. Je nach Ergebnis kommen dann weitere Untersuchungen hinzu, auch, um zwischen COPD und anderen Erkrankungen wie beispielsweise Asthma, Herzmuskelschwäche oder Lungenkrebs unterscheiden zu können. Alles, was der Patient während eines spirometrischen Tests tun muss, ist, nach Anweisung des Arztes durch das Mundstück eines Gerätes zu atmen. Dieses misst die Menge der ein- und ausgeatmeten Luft.
Das Messprinzip ist recht einfach: Eine wichtige Größe ist die "Vitalkapazität" der Lunge (VK). Sie wird gemessen, indem man zuerst so tief wie möglich ausatmet, und dann so viel Luft wie möglich einatmet. Eine zweite wichtige Größe ist das "forcierte Ein-Sekunden-Volumen" (FEV1). Bei diesem Test geht es darum, aus voller Lunge so schnell wie möglich auszuatmen. Gemessen wird die Luftmenge, die in der ersten Sekunde ausgeatmet wird. Ein Gesunder kann innerhalb von einer Sekunde mehr als 80 Prozent der Luft in seiner Lunge ausatmen. Wenn der Anteil der in einer Sekunde ausgeatmeten Luft kleiner als 70 % ist, deutet das auf eine Verengung der Atemwege hin.
Bei der Spirometrie hilft der Einsatz von bestimmten Medikamenten, welche die Atemwege erweitern, zwischen COPD und Asthma zu unterscheiden. Liegt Asthma vor, erweitern sich die Bronchien unter dem Medikamenteneinsatz. Bei einer COPD wirken diese Medikamente nicht oder nur schwach [1].
Manchmal liefert die Spirometrie kein eindeutiges Ergebnis. Eine COPD kann auch vorliegen, wenn andere Untersuchungen ein Lungenemphysem (Überblähung der Lunge), eine Störung des Gasaustausches oder eine Erhöhung des Atemwegswiderstands nachweisen.
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- Letzte Aktualisierung: 29. März 2007 16:31
- Erstellt am: 23. März 2007 18:10
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