Endometriose
3.1. Anamnese, gynäkologische Tastuntersuchung und Ultraschall
Bei der gynäkologischen Tastuntersuchung prüft die Ärztin oder der Arzt, ob leichtes Bewegen der Gebärmutter, Druck auf die Seiten, die Uterus-Haltebänder und auf den Bereich zwischen der hinteren Gebärmutterwand und dem Mastdarm (Douglas'scher Raum) schmerzhaft sind. Auch Knoten und Verhärtungen im Beckenbindegewebe können ein Hinweis auf Endometriose sein. Diese kommen allerdings auch bei Verwachsungen aufgrund anderer Ursachen vor. Für eine Tastuntersuchung streift die Ärztin oder der Arzt sterile Handschuhe über und ertastet Umrisse und Beschaffenheit der Organe mit ein oder zwei Fingern der einen Hand von innen über die Scheide und den After, von außen mit der anderen Hand über die Bauchdecke.
Eine Ultraschalluntersuchung durch die Bauchdecke kann Hinweise auf größere Endometrioseherde und -zysten oder auf Beeinträchtigungen anderer Organe, zum Beispiel der Nieren, liefern. Kleine Herde und auch Verwachsungen sind im Ultraschallbild nicht zu erkennen und bleiben daher unentdeckt. [3], [14] Eine durch die Vagina ausgeführte Ultraschalluntersuchung ist besser geeignet, um Hinweise auf eine Eierstocks-Endometriose zu erhalten.Carolin, 38 Jahre
„Die drei Jahre vor der Diagnosestellung waren von sehr starken Schmerzen gekennzeichnet. Ich habe mich in Behandlung begeben, weil die Intensität der Schmerzen zunahm und ich dies einfach nicht mehr tolerieren wollte und auch nicht konnte.“
Wenn keine behandlungsbedürftigen Veränderungen gefunden wurden, kann nach Abschluss dieser Untersuchungen in manchen Fällen bereits eine Entscheidung über eine mögliche Therapie getroffen werden. Ob weitergehende Untersuchungen sinnvoll sind, hängt unter anderem davon ab, wie stark die Beschwerden sind.
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- Letzte Aktualisierung: 05. April 2009 12:18
- Erstellt am: 25. Februar 2008 13:45
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