Immunsystem und Infektionen

Manche geben Anweisungen, andere wehren Krankheiten ab, oder sammeln im Körper den Abfall ein: Das Immunsystem besteht aus einem Arsenal verschiedener Zellen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten, die sich gegen fast jeden Krankheitserreger verbünden können. Dabei ist es wichtig, nicht zu aggressiv zu sein. Wenn das Immunsystem den falschen Feind bekämpft, sind zum Beispiel Allergien die Folge. Wenn es bei Autoimmunkrankheiten wie Arthritis sogar den eigenen Körper angreift, kann es Nerven und Hormondrüsen zerstören und Gelenke versteifen lassen.
Spezial: Allergien
Heftiges Niesen, geschwollene Schleimhäute, Atemnot - und das in der warmen Jahreszeit: Kein Wunder, dass viele Menschen mit Heuschnupfen nach wirksamen Behandlungsmethoden suchen. In unseren Merkblättern informieren wir Sie über die spezifische Immuntherapie und darüber, wie man Allergien bei Kindern vorbeugen kann.
Spezial: Anwendung von Antibiotika
Wissen Sie, dass die meisten Atemwegserkrankungen - Schnupfen, Husten, Grippe & Co. - durch Viren verursacht werden? Und dass Antibiotika bei Erkältungen meist nicht helfen, weil sie nur Bakterien bekämpfen? Wenn Antibiotika bei einer Vireninfektion eingesetzt werden, sind sie aber nicht nur nutzlos - sie können auch schaden. Wir informieren Sie darüber, welche unerwünschten Wirkungen auftreten können und wie der falsche Gebrauch von Antibiotika dazu beiträgt, dass Bakterien resistent werden.
Spezial: Blasenentzündung bei Frauen
Eins vorweg: Ein Patentrezept zur Vorbeugung von Blasenentzündungen gibt es nicht. Zahlreiche Maßnahmen – wie etwa viel Wasser trinken oder Stress vermeiden – wurden wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht. Dennoch kann es sich lohnen, im Alltag auf bestimmte Faktoren zu achten. Und auch bei akuten Beschwerden gibt es Hilfe.
Spezial: Erkältung
Was ist eine Erkältung? Was ist der Unterschied zu einer Grippe? Eine Erkältung ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit, die sich über mehrere Tage entwickelt und meist durch Viren hervorgerufen wird. Die Erkältung beginnt im Allgemeinen mit Kratzen im Hals oder Halsschmerzen.
Spezial: Fieber bei Kindern
Die meisten fiebernden Kinder können problemlos zu Hause umsorgt werden und sind innerhalb von zwei, drei Tagen wieder gesund. Ihr Körper besiegt die Viren ganz alleine. Nur selten ist ein fieberndes Kind ernsthaft krank. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Artikel. Wenn Sie sich rasch einen Überblick verschaffen wollen, haben wir die wichtigsten Informationen "auf einen Blick" für Sie zusammengestellt.
Spezial: Grippe
Die Grippe ist keine gewöhnliche Erkältung. Auch bei Menschen, die sonst gesund sind, schlägt sie heftig zu. Man fühlt sich sehr schnell sehr krank. Sie klingt aber meist innerhalb einer Woche wieder ab. Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit Lungen- und Immunerkrankungen sowie Menschen über 65 haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Infektion. Um das Ansteckungsrisiko zu senken, gibt es verschiedene Strategien.
Spezial: HIV-Test in der Schwangerschaft
Hierzulande sind nur wenige Schwangere mit HIV infiziert. Aber es kommt vor, dass eine Frau nicht weiß, dass sie den Virus in sich trägt. Weiß eine Schwangere rechtzeitig von ihrer Infektion, dann kann ihr Kind fast immer geschützt werden. Unser Merkblatt klärt Sie darüber auf, ob Sie sich und Ihr Kind auch während der Schwangerschaft mit HIV infizieren können, was Sie im Fall der Fälle für Ihr Kind tun können und wer gegebenenfalls von einem HIV-Testergebnis erfährt.
Spezial: Immunsystem
Es ist die Basis unserer Gesundheit: das Immunsystem. Seine Aufgabe ist es, Viren, Bakterien oder Pilze im Körper unschädlich zu machen. Außerdem ist es dazu da, entartete Körperzellen – zum Beispiel Krebszellen – aufzuhalten. Aber wie macht es das eigentlich? Und was gehört alles zum Immunsystem dazu?
Spezial: Mandelentzündung
Kinder und Jugendliche erkranken öfter an einer Mandelentzündung als Erwachsene. Eine akute Infektion tritt plötzlich auf und klingt meist schnell wieder ab. Entzünden sich die Mandeln aber in kurzen Abständen immer wieder, machen sich viele Eltern Sorgen: Ihr Kind ist oft krank und fehlt in der Schule. Lesen Sie, wie sich eine Tonsillitis behandeln lässt und wann eine Operation sinnvoll sein kann.
Spezial: Mikroben
Vor 100 Jahren, im Mai 1910, starb Robert Koch. Er zählt zu den Mitbegründern der modernen Mikrobiologie und erhielt den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung des Tuberkulosebazillus. Doch was sind Mikroben eigentlich genau? Wann nützen und wann schaden sie dem Menschen? Mehr dazu in diesem Spezial.
Spezial: Pilzinfektion der Mundhöhle bei Krebs und HIV/AIDS
Pelzige Zähne nach dem Genuss von Süßem, das kennen wohl die meisten. Fühlt sich jedoch der ganze Mund ständig pelzig an, ist der Geschmack gestört und das Schlucken beschwerlich, kann eine Pilzinfektion der Mundhöhle die Ursache sein. Sie ist selten gefährlich, aber sehr unangenehm. Lesen Sie, wie Menschen mit Krebs oder HIV/AIDS einer Candidose vorbeugen können und welche Behandlungen es gibt.
Spezial: Sinusitis
Eine verstopfte Nase, Schmerzen in der Stirn und am Kiefer und Husten sind typisch für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, auch Sinusitis genannt. Lesen Sie in diesem Spezial mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer akuten sowie chronischen Sinusitis.
Spezial: Zecken
Zecken können zwar Krankheiten übertragen, meist hat ein Stich aber keine gesundheitlichen Folgen. Dabei ist das Risiko an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu erkranken, viel geringer als das eine Borreliose zu bekommen. Wir erklären, wie sich FSME und Borreliose unterscheiden, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, nach einem Zeckenstich zu erkranken und für wen eine FSME-Impfung sinnvoll sein kann.
Kurze Antworten auf wissenschaftliche Fragen
Blasenentzündung: Helfen Antibiotika?
Bei einer unkomplizierten Blasenentzündung sorgt eine Antibiotika-Therapie über drei oder mehr Tage fast immer dafür, dass die Beschwerden rasch nachlassen. Wer die Medikamente fünf Tage oder länger nimmt, kann auch letzte Reste der Bakterien-Infektion beseitigen. Allerdings werden mit der Dauer der Behandlung auch unerwünschte Wirkungen häufiger.
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Erkältungen: Hält Vitamin C gesund?
Täglich vorbeugend Vitamin C einzunehmen, kann die meisten Menschen nicht vor Erkältungen schützen. Es verkürzt lediglich die Dauer der Beschwerden geringfügig. Erst bei den ersten Symptomen mit der Einnahme zu beginnen, hat keine Auswirkungen auf die Erkältung.
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Grippe: Wieviel Schutz könnte eine Grippeimpfung bieten?
Die Wahrscheinlichkeit, dass gesunde Menschen an Grippe erkranken, ist in den meisten Jahren relativ gering – unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. Die Schutzimpfung kann das Risiko, eine Grippe zu bekommen, jedoch um die Hälfte oder mehr senken. Dies kann in Jahren mit hohem Ansteckungsrisiko einen großen Unterschied bedeuten.
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Halsschmerzen: Verschwinden sie schneller durch Antibiotika?
Antibiotika können bei Halsentzündungen die Beschwerden um einen halben bis einen Tag verkürzen, wenn die Ursache vermutlich Bakterien sind. Dafür muss man aber das Risiko von Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Zudem macht der zu häufige Einsatz von Antibiotika Bakterien widerstandsfähiger.
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Hepatitis B: Soll ich mich testen oder impfen lassen?
Für bestimmte Personengruppen ist das Risiko für eine Hepatitis-B-Infektion erhöht. Doch insgesamt hat weniger als einer von 100 Menschen in Deutschland eine Hepatitis-B-Infektion. Wenn Erwachsene kein besonderes Risiko haben, scheinen weder ein Test noch eine Impfung gesundheitliche Vorteile zu bringen.
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HIV-Infektion: Hilft körperliches Training?
Regelmäßiges Ausdauer- und / oder Muskelaufbautraining könnte bei Menschen mit HIV, die medizinisch stabil sind, die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge stärken. Es könnte auch die Körperform und das psychische Wohlbefinden verbessern. Ein solches Training scheint die Virenbelastung oder den CD4-Wert nicht zu beeinflussen.
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HIV-Infektion: Welche Vor- oder Nachteile hat Rilpivirin?
Rilpivirin ist als Einzelwirkstoff unter dem Handelsnamen Edurant seit November 2011 in Deutschland für erwachsene Patientinnen und Patienten mit einer Infektion durch HIV Typ 1 zugelassen. Es kommt für Personen infrage, die bisher keine anderen Medikamente gegen HIV eingesetzt haben und bei denen maximal 100.000 Virenbestandteile pro Milliliter Blut nachweisbar sind.
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HIV-Infektion: Welche Vor- oder Nachteile hat die feste Kombination von Rilpivirin, Emtricitabin und Tenofovir?
Rilpivirin ist als Einzelwirkstoff unter dem Handelsnamen Edurant seit November 2011 in Deutschland für erwachsene Patientinnen und Patienten mit einer Infektion durch HIV Typ 1 zugelassen. Es kommt für Personen infrage, die bisher keine anderen Medikamente gegen HIV eingesetzt haben und bei denen maximal 100.000 Virenbestandteile pro Milliliter Blut nachweisbar sind. Für dieselbe Patientengruppe ist Rilpivirin seit November 2011 auch als feste Kombination mit den beiden Wirkstoffen Emtricitabin und Tenofovir unter dem Handelsnamen Eviplera zugelassen.
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