Chronischer Husten und Atembeschwerden

Chronischer Husten und Atembeschwerden

3.2. Akute Verschlechterungen (Exazerbationen), Atemnotanfälle

Bei einer COPD kann sich die Lungenfunktion, z.B. bei zusätzlichen, sonst kaum auffälligen Infektionen der Atemwege, für kurze Zeit verschlechtern, sodass Beschwerden stark zunehmen. Solche Krankheitsschübe werden Exazerbationen genannt [3].

Exazerbationen äußern sich gewöhnlich durch starke Atemnot, Husten und Auswurf [9]. Wenn sie auftreten, ist das ein Zeichen, dass die Behandlung mit Medikamenten verändert werden sollte [3].

Ein Ziel der Behandlung der COPD ist es, Exazerbationen so weit wie möglich zu vermeiden oder sie zumindest früh zu erkennen und zu behandeln [7], [8], [9]. Häufige Exazerbationen sind ein Zeichen dafür, dass die COPD fortschreitet [3].

Typische Warnzeichen für eine akute Verschlechterung sind:
  • mehr Auswurf
  • verfärbter Auswurf, eitriger Auswurf, Auswurf ist zäher als üblich
  • mehr Atemnot als üblich
  • mehr Husten als üblich
  • höherer Bedarf an Medikamenten
  • Fieber, verminderte Leistungsfähigkeit, größere Müdigkeit oder andere unspezifische Beschwerden

Eine Verschlimmerung der Atemnot löst bei den meisten Menschen Angst aus, die wiederum die Atemnot noch verstärken kann [10]. Es kann deshalb hilfreich sein, in solchen Situationen zu wissen, was zu tun ist. Dazu gibt es so genannte Notfallpläne.

Katharina

„Beispielsweise hatte ich einmal nachts im Bett das Gefühl, dass ich den Notarzt rufen muss. Ich bekam keine Luft und konnte nicht mehr liegen, ich habe da gesessen und mein Herz raste. Atemnot ist schon was Grauenhaftes.“

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  • Letzte Aktualisierung: 29. März 2007 16:31
  • Erstellt am: 23. März 2007 18:10
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