Psyche und Gemüt

Psyche ist das griechische Wort für "Hauch". Der Begriff vermittelt ganz gut, warum sich Medizin deutlich schwerer damit tut, das Gefühlsleben eines Menschen zu erfassen als seinen Blutdruck. Und warum es gerade auf diesem Gebiet sehr viele unterschiedliche Ratschläge, Therapien und Theorien gibt. Auch hier kann Wissenschaft bei der Orientierung helfen.

Spezial: Angst vor Operationen
Wer geht schon gerne als Patientin oder Patient in ein Krankenhaus? Wenn eine Operation ansteht, hat wohl jeder ein mulmiges Gefühl. Solche Ängste schaden zwar nicht der Gesundheit, aber sie können einen so in Beschlag nehmen, dass man nur mit halbem Ohr zuhört oder Dinge wieder vergisst. Medizinische Informationen werden nicht richtig verstanden. Maßnahmen gegen die Angst helfen also nicht nur dabei, dass man sich besser fühlt. Man hat dann auch den Kopf freier und versteht besser, was mit einem geschieht. Um es gleich zu sagen: Es gibt kein Patentrezept gegen die Angst. Aber es gibt viele Möglichkeiten für eine eigene erfolgreiche Strategie.
Spezial: Angststörung
Jeder Mensch fühlt sich manchmal ängstlich, hat wirkliche Angst oder fürchtet sich. In Situationen, in denen wir tatsächlich in Gefahr sind, hat die Furcht eine gesunde Schutzfunktion. Sie alarmiert uns und sorgt dafür, dass wir schnell reagieren können. Wenn wir ängstlich sind, sorgen wir uns um Dinge, die in der Zukunft oder allein in unserer Vorstellung liegen und vielleicht gar nicht passieren. Ängstlichkeit kann ebenfalls schützen: Zum Beispiel davor, überhaupt in eine brenzlige Lage oder in Gefahr zu geraten. Zu starke Ängste und Sorgen können jedoch auch zu einer Belastung werden. Wenn Ihre Fähigkeit, ein normales Leben zu führen, durch Ihre ständigen Befürchtungen ernsthaft eingeschränkt ist und Sie sich gar nicht mehr entspannen können, könnte es sich um eine GAS handeln.
Spezial: Depression
Dass jeder Mensch eine Depression bekommen kann, wird manchem erst bewusst, wenn die Medien über erkrankte Fußballer oder Filmsternchen berichten. Depressionen zählen hierzulande zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Etwa 16 bis 20 von 100 Personen erkranken im Laufe ihres Lebens mindestens einmal daran. Wie wird man mit den meist sehr belastenden Symptomen fertig, und wie lässt sich vorbeugen? Worin unterscheidet sich eine Depression von einem „Burnout“? Wissenswertes dazu finden Sie in diesem Spezial.
Spezial: Depression nach der Geburt
Nach der Geburt eines Kindes erwartet alle Welt, dass die Mutter vor Glück strahlt und von ihrem Baby gar nicht genug bekommen kann. Was aber, wenn sich nach der Geburt statt Freude über das Kind tiefe Traurigkeit und Verzweiflung einstellen und dieser Zustand nicht vergehen will? Was Frauen in dieser Situation helfen kann, darüber informieren wir in unserem Merkblatt.
Spezial: Depressionen bei Kindern und Jugendlichen
Junge Menschen fühlen sich oft traurig, niedergeschlagen oder verzweifelt. Das ist normal. Manchmal ist es jedoch mehr als eine normale Traurigkeit: viele Kinder und Jugendliche erkranken an einer Depression. Aber Depressionen bei jungen Menschen kann man verhindern oder rechtzeitig erkennen.
Spezial: Kognitive Verhaltenstherapie
Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) ist es, akute Probleme zu erkennen, sie anzugehen und das Leben so rasch wie möglich wieder ohne therapeutische Hilfe in den Griff zu bekommen. Wir beantworten in unserem Merkblatt zum Beispiel die Fragen: Wie unterscheidet sich die KVT von anderen Psychotherapien? Wann kommt sie infrage? Was passiert während einer Sitzung? In welchen Fällen zahlt die gesetzliche Krankenkasse? Und: Was kann man tun, wenn es einem schwerfällt, sich bei Problemen Hilfe zu suchen?
Spezial: Psychische Folgen eines Schlaganfalls
Trauer und Niedergeschlagenheit sind nach einem Schlaganfall normal. Manche Menschen entwickeln als Folge des Schlaganfalls jedoch eine behandlungsbedürftige Depression. In unserem Merkblatt erfahren Sie, welche Anzeichen auf eine solche Depression hinweisen. Wir informieren Sie außerdem über Therapiemöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige.
Spezial: Zwangsstörung
Sie waschen sich unentwegt die Hände, denn Sie fürchten sich vor Keimen? Sie würden gerne darauf verzichten, ständig zu Wasser und Seife zu greifen, aber es gelingt Ihnen nicht? Dieses Ritual ist Ihnen zudem peinlich? Dann könnte es sein, dass Sie eine Zwangsstörung haben. In unserem Merkblatt erklären wir Ihnen, woran man eine Zwangsstörung erkennt, welche Ursachen sie haben kann und welche Behandlungen sich als hilfreich erwiesen haben. Außerdem informieren wir Sie über die kognitive Verhaltenstherapie - eine bei Zwangsstörungen häufig eingesetzte Behandlungsform.

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