Merkblätter
In dieser Rubrik finden Sie eine Übersicht aller Merkblätter. Diese fassen einzelne Themen zusammen und bringen Sie kurz und knapp auf den Punkt.Merkblatt: Bettnässen bei Kindern und Jugendlichen
Dass Kinder und auch Jugendliche gelegentlich ins Bett machen, ist nicht ungewöhnlich. Ab einem Alter von fünf Jahren schlafen die meisten Kinder nachts durch oder werden wach, wenn die Blase drückt. Doch es gibt mehr Kinder, als Sie vielleicht denken, bei denen sich diese Routine erst später entwickelt: Etwa jedes sechste Kind im Alter von fünf Jahren merkt gelegentlich zu spät, dass seine Blase voll ist. Wenn es dann wach wird, ist das Bett bereits nass.
Merkblatt: Vorbeugung von Darmkrebs
Was ist Darmkrebs?
Der Begriff Darmkrebs bezieht sich gewöhnlich auf Krebserkrankungen des unteren Darmabschnitts. Hierzu zählen ein Teil des Dickdarms (Kolon) und der Mastdarm (Rektum). Mediziner benutzen häufig den Fachbegriff "kolorektales Karzinom". Krebs im Dünndarm ist sehr selten. Darmkrebs entsteht meist in der Schleimhaut, die den Darm innen auskleidet. mehr
Merkblatt: Die Periduralanästhesie (PDA) zur schmerzarmen Entbindung
Was kann ich gegen die Wehenschmerzen tun?
Für viele Frauen ist das Nachdenken darüber, wie sie mit den Schmerzen während der Entbindung umgehen sollen, ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf die Geburt ihres Kindes. Normalerweise stehen der werdenden Mutter mehrere Alternativen offen, zwischen denen sie sich nach ihren Vorstellungen entscheiden kann. mehr
Merkblatt: Nikotinersatztherapie zur Raucherentwöhnung
Der Griff zur Zigarette nach dem Essen, in der Pause oder beim Bier in der Kneipe ist für viele Menschen eine lieb gewonnene Gewohnheit. Doch Rauchen kann verschiedene Probleme verursachen, nicht nur Husten und Lungenerkrankungen, sondern auch Krankheiten am Herzen und dessen Gefäßen. Ebenso verursacht Rauchen Lungenkrebs, bösartige Geschwüre im Mund- und Halsbereich sowie andere Krebsarten.
mehrMerkblatt: Chronische Wunden
Schnell verletzt man sich im Alltag, doch kleine Wunden heilen meist von selbst. Bei größeren Wunden, zum Beispiel durch eine Schnittverletzung oder Operation, reicht ein Pflaster nicht mehr aus: Die Wunden müssen dann genäht oder mit Klammern verschlossen werden. Bis solche Wunden endgültig geheilt sind, kann es einige Wochen dauern. Doch manche Wunden, zum Beispiel offene Wunden am Bein oder Fuß, Druckgeschwüre oder Wunden nach Krebsbehandlungen, verschließen sich noch wesentlich langsamer oder gar nicht. Solche schwer heilenden Wunden werden auch als chronische Wunden bezeichnet. Die Behandlung chronischer Wunden dauert meist sehr lange und ist oft schmerzhaft. Für die Betroffenen können sie zudem psychisch sehr belastend sein. In diesem Merkblatt beschreiben wir verschiedene Möglichkeiten, wie man die Heilung von chronischen Wunden fördern und die damit verbundenen Schmerzen lindern kann.
mehrMerkblatt: Chronischer Husten und Atembeschwerden – Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD
Unsere Lunge versorgt uns mit jedem Atemzug mit Sauerstoff. Bei einer COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist die Lunge dauerhaft geschädigt und die Atemwege sind ständig verengt. Dadurch fällt das Atmen schwerer.
mehrMerkblatt: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD – Informationen für Angehörige
Eine COPD betrifft nicht nur die Menschen, die an ihr erkrankt sind. Familie, Freunde und Bekannte erleben, wie sich der Alltag für Menschen mit COPD verändert, und natürlich wird auch ihr eigenes Leben davon beeinflusst.
mehrMerkblatt: Medikamente für Menschen mit chronischem Asthma
Luftnot, pfeifende Atemgeräusche, Husten, Engegefühl in der Brust: Dies sind typische Asthmabeschwerden. Sie treten bei den meisten Menschen mit chronischem Asthma häufig auf. Aber auch wenn sie keine Beschwerden haben, ist die Krankheit bei ihnen aktiv. Ohne Therapie kann es zu häufigen Asthmaanfällen kommen. Chronisches Asthma kann, wenn es nicht gut kontrolliert ist, die körperliche Fitness und die Lebensqualität einschränken.
mehrMerkblatt: Insulintherapie
Was bewirkt eine Insulinbehandlung?
Alle Menschen mit Typ-1-Diabetes und einige mit Typ 2 sind auf Insulintherapie angewiesen. Für die Behandlung stehen verschiedene Insuline zur Verfügung. Die Insuline werden einerseits nach ihrer Wirkdauer unterschieden, andererseits nach ihrer chemischen Struktur. So gibt es Insuline, die rasch wirken (schnell- oder kurzwirksame Insuline), und solche, die erst nach einer gewissen Zeit bzw. über einen längeren Zeitraum wirken (Verzögerungsinsuline bzw. langwirksame Insuline). mehr
Merkblatt: Strukturierte Behandlungsprogramme für Menschen mit chronischen Erkrankungen (Disease-Management-Programme)
Eine chronische Erkrankung begleitet einen Menschen meist sein Leben lang. Das muss aber nicht heißen, dass die Krankheit das ganze Leben bestimmt. Disease-Management-Programme (DMP) sind Angebote, die dabei helfen sollen, die eigene Erkrankung in den Griff zu bekommen und eine gute Lebensqualität zu erhalten. "Disease Management" (englisch) heißt, eine Krankheit (disease) planvoll zu behandeln und zu bewältigen (zu "managen"). Es soll die Therapie chronisch kranker Menschen langfristig verbessern und ihnen helfen, ihre Erkrankung besser zu verstehen. Das kann bedeuten, informierter mit der Behandlung und ihren Erfordernissen umzugehen und herauszufinden, was der beste Weg ist, um so gut wie möglich mit der Erkrankung zu leben.
mehrMerkblatt: Asthma – Informationen für Eltern
Asthma betrifft viele Kinder und Jugendliche: Ungefähr 5 bis 10 von 100 Heranwachsenden haben asthmatische Beschwerden. Wenn Ihr Kind an Asthma erkrankt ist, beginnt für Eltern meist eine Zeit der Sorgen. Asthma lässt sich jedoch mit Medikamenten und unterstützenden Maßnahmen gut in den Griff bekommen. Es ist nicht nötig, wegen der Erkrankung den gesamten Familienalltag umzustellen. Wichtig ist, dass Ihr Kind lernt, wie es eigenverantwortlich mit seiner Erkrankung umgehen kann.
mehrMerkblatt: Asthma
Chronisches Asthma bronchiale ist eine dauerhafte Erkrankung der Atemwege, die oft eng mit einer Allergie verbunden ist. Typisch für Asthma sind Anfälle mit "pfeifendem" Atem, Husten, Luftnot und Engegefühl in der Brust. Wenn Asthma nicht gut behandelt wird, kann es mit der Zeit die Funktionsfähigkeit der Lunge beeinträchtigen und die körperliche Belastbarkeit einschränken. Asthma verschlechtert sich aber nicht automatisch. Mit bestimmten Medikamenten und unterstützenden Maßnahmen lässt sich Asthma heute gut behandeln. Um die Erkrankung in den Griff zu bekommen und ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu führen ist es wichtig zu verstehen, was man selbst tun kann und herauszufinden, welche Art der Therapie im persönlichen Fall am besten geeignet ist. mehr
Merkblatt: Wie Sie sich und Ihre Familie vor Atemwegsinfektionen schützen
Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber, eine laufende Nase: Eine Grippe (Influenza) mag nur wie eine heftige Erkältung daherkommen, und das Schlimmste ist meist nach einer Woche überstanden. Doch Menschen können durch Grippe- und ähnliche Viren auch ernsthaft erkranken, besonders wenn sie noch ganz jung oder sehr alt sind. Die Erreger infizieren die Atemwege oder das Atmungssystem, weshalb sie auch als Atemwegsviren oder "respiratorische Viren" bezeichnet werden. Das ganze Jahr über, besonders aber im Herbst und Winter, befinden sich Hunderte von Viren im Umlauf, die eine "echte" Grippe oder grippeähnliche Krankheiten auslösen. Es entwickeln sich auch neue Virenstämme, die manchmal gefährlich sein können.
mehrMerkblatt: Grippebehandlung
Meist passiert es im Winter: Fieber lässt Sie frösteln, die Grippe hat Sie erwischt. Nicht überraschend stammt das Fachwort für Grippe, "Influenza", vom italienischen Ausdruck "influenza di freddo" - Einfluss der Kälte. Aber die Grippe ist keine gewöhnliche Erkältung. Bei Menschen, die sonst gesund sind, schlägt sie schnell und heftig zu, klingt aber meist innerhalb einer Woche wieder ab. Wenn Sie an Grippe erkranken, haben Sie möglicherweise noch länger einen Husten und fühlen sich erschöpft. Doch bei sehr jungen oder ernsthaft kranken Menschen sowie bei Menschen über 60 kann die Grippe zu ernsthaften Komplikationen führen. Sie wird von Viren ausgelöst, die sich sehr schnell verbreiten können.
mehrMerkblatt: Generalisierte Angststörung
Wenn wir ängstlich sind, sorgen wir uns um Dinge, die in der Zukunft oder allein in unserer Vorstellung liegen und vielleicht gar nicht passieren. Ängstlichkeit kann ebenfalls schützen: Zum Beispiel davor, überhaupt in eine brenzlige Lage oder in Gefahr zu geraten. Zu starke Ängste und Sorgen können jedoch auch zu einer Belastung werden. mehr
Merkblatt: Krampfadern in den Beinen
Für manche Menschen sind Krampfadern hauptsächlich ein kosmetisches Problem: Sie mögen das Aussehen ihrer Beine mit den unebenen, bläulichen Venen nicht. Möglicherweise hat einer von drei Erwachsenen - oder sogar mehr - Krampfadern. Meistens lösen sie keine besonderen Beschwerden aus. Doch bei etwa der Hälfte der Betroffenen treten auch Symptome wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen auf. Krampfadern gehören mit zu den häufigsten Gründen für einen operativen Eingriff. Eine Operation ist jedoch nicht das einzige Mittel, um die Beschwerden zu lindern. Wir erklären die wichtigsten Therapiemöglichkeiten und helfen Ihnen zu erkennen, wann geschwollene Beine ein Zeichen für eine andere Erkrankung sein können.
mehrMerkblatt: Regelschmerzen
Für viele Frauen ist die monatliche Regelblutung mit Krämpfen und Schmerzen im Unterleib, manchmal auch mit anderen Beschwerden wie Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein verbunden. Manche Frauen haben schon in den Tagen vor der Menstruation Beschwerden wie Bauch- und / oder Kopfschmerzen und Spannungsgefühle in den Brüsten (Prämenstruelles Syndrom, PMS). In diesem Merkblatt erhalten Sie Informationen über Beschwerden während der Periode, nicht in den Tagen davor.
mehrMerkblatt: Endometriose
Endometriose gilt noch immer als "unbekannte" Krankheit, obwohl sie eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen ist. Sie wird oft erst spät erkannt. Bei manchen Frauen ist Endometriose mit starken Schmerzen verbunden und beeinträchtigt ihre Lebensqualität, bei einigen auch die Fruchtbarkeit. Wenn Sie extreme Menstruationsbeschwerden haben, könnte dies auf eine Endometriose hinweisen. Gute Informationen und ärztliche Begleitung können helfen, die richtige Diagnose zu bekommen und zu verstehen, welche Behandlungsmöglichkeiten sich am besten eignen. Wie bei anderen chronischen Erkrankungen gilt es, nach Wegen zu suchen, um so gut wie möglich mit Endometriose leben zu können. mehr
Merkblatt: Kopfläuse
Sie sind klein, hartnäckig und unangenehm. Die Rede ist von Kopfläusen - winzigen Parasiten, die in die Kopfhaut beißen und starken Juckreiz verursachen können. Davon abgesehen sind sie jedoch harmlos und führen zu keinen körperlichen Schäden. Meist befallen sie Kinder, die sie wiederum weiter verbreiten. Mit bestimmten Mitteln und Pflegetechniken können die kleinen Blutsauger jedoch entfernt werden. Es gibt chemische Mittel, mit denen die Kopfläuse bekämpft werden können - nur wirken diese nicht immer und viele Menschen würden deren Anwendung aufgrund der Inhaltsstoffe lieber vermeiden. Seit einiger Zeit gibt es jedoch auch nichtchemische Alternativen. Wir stellen die Behandlungsmöglichkeiten im Folgenden dar.
mehrMerkblatt: Kleine Fremdkörper im Auge
Kleine Fremdkörper im Auge
Im täglichen Leben kann immer etwas ins Auge geraten und die Hornhaut oberflächlich verletzen. "Hornhauterosion" ist der medizinische Begriff für Kratzer auf der durchsichtigen Schicht, die das Auge bedeckt. Es fühlt sich an, als sei noch ein Fremdkörper im Auge, auch wenn er bereits entfernt und gar kein Kratzer sichtbar ist. Hornhauterosionen heilen für gewöhnlich innerhalb von zwei oder drei Tagen komplett ab. In diesem Merkblatt erklären wir, was Sie selbst tun können, wenn ein Fremdkörper ins Auge gelangt und helfen Ihnen zu entscheiden, wann es nötig ist, sofort eine Arztpraxis oder eine Klinik aufzusuchen. mehr
Merkblatt: Zwangsstörungen müssen nicht das Leben bestimmen
Jeder kennt die Sorge, etwas vergessen zu haben, zum Beispiel den Herd auszuschalten oder die Tür abzuschließen. Ab und an kann es auch sinnvoll sein, etwas zweimal zu überprüfen, weil man sich nicht ganz sicher ist. Es gibt aber auch Menschen, die so ängstlich sind, etwas vergessen zu haben, dass sie einen Zwang zu wiederholten Kontrollen entwickeln, der mit der Zeit ihr ganzes Leben beherrscht. mehr
Merkblatt: Wegweiser Psychotherapie
Bei Verletzungen oder anderen medizinischen Problemen wie etwa einer Infektion ist es für die meisten von uns einfach, die richtige Ärztin oder den richtigen Arzt zu finden. Bei seelischen Problemen oder Erkrankungen wissen viele Menschen hingegen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Hinzu kommen häufig Vorbehalte, über psychische Erkrankungen zu sprechen. Unser Wegweiser Psychotherapie hilft Ihnen, sich im Begriffsdschungel des Gesundheitssystems zurechtzufinden. Er zeigt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten auf, erklärt, wer wann der richtige Ansprechpartner ist, und beantwortet praktische Fragen, die Sie sich vielleicht stellen, wenn Sie eine Psychotherapie in Erwägung ziehen. mehr
Artikel: Was Sie über Früherkennungsuntersuchungen wissen sollten
Heutzutage werden immer mehr Früherkennungsuntersuchungen angeboten. Einige gelten als sinnvoll, andere sind umstritten. Es gibt Früherkennungsuntersuchungen für die unterschiedlichsten Erkrankungen. Jede Untersuchung sollte daraufhin geprüft werden, welchen Nutzen und Schaden sie bringen kann. Wie bei fast allen medizinischen Maßnahmen gilt es, die möglichen Vor- und Nachteile abzuwägen, bevor man sich selbst für oder gegen eine Teilnahme entscheidet.
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