Krebs

Viele Gewebe des Körpers sind auf kurze Haltbarkeit angelegt. Jeden Tag werden verbrauchte Hautzellen als kleine Schüppchen abgestoßen, Blut-, Darm- und Leberzellen sterben milliardenfach ab und werden durch jungen Nachschub ersetzt. Krebs ist die Kehrseite dieser lebensnotwendigen Reparaturen. Gerade in den Organen, in denen viele neue Zellen heranwachsen, kann es dazu kommen, dass irgendwann Fehler passieren - und der Nachschub außer Kontrolle gerät.
Spezial: Früherkennung
Chancen und Risiken von Früherkennungsuntersuchungen – Wissenswertes hierzu finden Sie in diesem Spezial. Sie erfahren zum Beispiel, warum Früherkennung keine Krankheiten verhindern kann, weshalb falsche Testergebnisse schwerwiegende Folgen haben können, welche Fragen helfen, ein Screening zu beurteilen, und was sich hinter dem Kürzel „IGeL“ verbirgt.
Spezial: HPV-Impfung
Bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielen Humane Papillomviren (HPV) eine entscheidende Rolle. Gegen diese sexuell übertragbaren Viren gibt es mittlerweile eine Impfung. Sie wirkt jedoch nur gegen die häufigsten krebserzeugenden Viren und bietet daher keinen völlig sicheren Schutz. In unserem Spezial vermitteln wir das aktuelle Wissen rund um die HPV-Impfung - sachlich und neutral.
Spezial: Krebsbehandlungen auf einen Blick
Bösartige Tumore können lebensbedrohlich sein. Um sie zu entfernen oder zumindest ihr Wachstum und ihre Ausbreitung zu begrenzen, gibt es in der Krebstherapie unterschiedliche Verfahren. Die am häufigsten bei Krebs eingesetzten Behandlungsarten haben wir in diesem Spezial zusammengestellt:
Spezial: Stammzelltransplantation
Autolog, allogen, dosisreduziert – es gibt verschiedene Möglichkeiten, Stammzellen zu transplantieren. Wir erklären, worin sich verschiedene Arten von Stammzelltransplantationen unterscheiden und welche Komplikationen auftreten können. Lesen Sie in diesem Spezial außerdem, wie Blutstammzellen für eine Transplantation gewonnen werden.
Spezial: Strahlentherapie
In der Behandlung von Krebsgeschwulsten (bösartigen Tumoren) kommen vor allem drei Methoden zum Einsatz: Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie. Bei einer Strahlentherapie soll das Gewebe bösartiger Tumoren mithilfe von bestimmten energiereichen Strahlen zerstört werden. Dabei kann die Strahlenquelle außerhalb (externe Strahlentherapie), innerhalb des Körpers oder in unmittelbarer Nähe zum Tumor liegen (interne Strahlentherapie oder Brachytherapie).
Spezial: Vorbeugung und Behandlung von Lymphödemen
Bei einem Lymphödem schwillt zum Beispiel ein Arm oder ein Bein an, weil sich die Lymphflüssigkeit darin staut. Das passiert oft, wenn bei einer Operation oder Bestrahlung die Lymphbahnen geschädigt worden sind. Viele Frauen nach einer Brustkrebsbehandlung sind davon betroffen. Wir informieren Sie in unserem Merkblatt über Anzeichen, Behandlungsoptionen und Möglichkeiten der Vorbeugung.
Spezial: Vorbeugung von Darmkrebs
An öffentlichen Empfehlungen, wie man Darmkrebs vorbeugen kann, herrscht kein Mangel: Mehr Ballaststoffe, weniger Fleisch, zusätzliche Vitamine und sogar Medikamente finden sich auf der langen Liste der Ratschläge, die zum Teil seit Jahren verbreitet werden.Wir haben recherchiert, wie zuverlässig die häufigsten Ratschläge wissenschaftlich belegt sind.
Kurze Antworten auf wissenschaftliche Fragen
Bewertung von internationalen Leitlinien: Brustkrebs
Es gibt neue Entwicklungen bei der Versorgung und Behandlung von Frauen mit Brustkrebs, zum Beispiel eine spezielle Form der Antikörpertherapie. Sie könnten bei der anstehenden Aktualisierung des deutschen Disease-Management-Programms Brustkrebs eine Rolle spielen.
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Darmkrebs: Kann Kalzium vorbeugen?
Bisherige Studien sprechen dafür, dass Kalziumpräparate zur Nahrungsergänzung eine vorbeugende Wirkung gegen Darmpolypen haben könnten. Eine verlässliche Antwort, ob Kalzium auch Darmkrebs verhindert, steht aber noch aus.
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Familienanamnesen: Wie präzise sind sie, und welche Informationen könnten wichtig sein?
Wenn in einer Familie Brustkrebs auftritt, ist es wahrscheinlich, dass viele der erwachsenen Familienangehörigen davon wissen. Das gilt aber nicht für alle Krebsarten. Wenn ein Angehöriger zum Beispiel an Darmkrebs erkrankt ist, wissen die Verwandten recht häufig nichts davon. Ob Familienanamnesen von Krebserkrankungen zur Verbesserung der Gesundheit beitragen und wie man solche Informationen am besten zusammentragen könnte, ist nicht geklärt.
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