Informationen für Partner und Partnerinnen

Foto von Paar in einem Beratungsgespräch

Kehrt ein Brustkrebs zurück oder wird erst entdeckt, wenn er bereits stark gewachsen ist oder sich im Körper ausgebreitet hat, ist das meist ein großer Schock – für Ihre Partnerin, aber auch für Sie und die ganze Familie. Viele Fragen stellen sich dann: Was kann die Medizin tun? Was kommt auf uns zu? Und manchmal auch: Wie viel Zeit bleibt uns noch?

Wenn bei einem Brustkrebs Metastasen festgestellt werden, ist eine vollständige Heilung nur noch sehr selten zu erwarten. Eine Behandlung ist dennoch möglich – sie kann das Tumorwachstum begrenzen, das weitere Fortschreiten der Erkrankung mitunter für viele Jahre hinauszögern und Beschwerden lindern. Besonders wichtig wird nun die Organisation von Hilfe und Unterstützung im Alltag, aber auch beim Umgang mit Gefühlen wie Angst und Trauer.

In dieser Information geht es vor allem um Möglichkeiten, Ihre Partnerin zu unterstützen und mit Ihren eigenen Sorgen und Ängsten umzugehen.

Wie kann ich meine Partnerin unterstützen?

Viele Paare beschreiben es als besonders verunsichernd, dass sie nicht wissen, was als Nächstes auf sie zukommt. Haben neue Beschwerden etwas zu bedeuten oder nicht? Schlägt die Behandlung an? Die Ungewissheit führt bei manchen Frauen dazu, dass sie jede körperliche Veränderung ängstigt und sie das Gefühl haben, dauernd auf das Fortschreiten der Erkrankung zu „warten“.

Eine Möglichkeit, als Erkrankte mit dieser Situation umzugehen, ist es, selbst aktiv zu werden und so viel wie möglich zur Behandlung und zum eigenen Wohlbefinden beizutragen. Vielleicht können Sie Ihre Partnerin dazu ermutigen und sie – wenn sie dies möchte – unterstützen, indem Sie

  • gemeinsam den aktuellen Gesundheitszustand und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprechen, um sie besser einschätzen zu können,
  • Ihre Partnerin bei Arztbesuchen begleiten und mit darauf achten, dass alle Fragen beantwortet werden – nach dem Prinzip „Vier Ohren hören mehr als zwei“ – und
  • gemeinsam darauf achten, möglichst angenehm zu leben, sich ausreichend zu bewegen und zu essen, was Sie mögen.

Auch bei der Entscheidung für oder gegen eine Behandlung kann es hilfreich sein, die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten miteinander zu besprechen. Sie können Ihrer Partnerin Unterstützung bei der Entscheidungsfindung anbieten – aber wie sich Ihre Partnerin entscheidet, liegt bei ihr.

Wenn eine Brustkrebserkrankung fortschreitet, ziehen sich nicht wenige Frauen zeitweise von ihren Freundinnen, Freunden und Bekannten zurück. Gründe dafür können körperliche Einschränkungen, Erschöpfung und Niedergeschlagenheit sein. Manchmal spielen aber auch der Wunsch, die Erkrankung (noch) nicht öffentlich zu machen, oder die Angst vor unangemessenen Reaktionen eine Rolle. Für Ihre Partnerin könnte es dann eine Hilfe sein, wenn Sie den Kontakt zu Freundinnen und Freunden halten. Wenn Sie dies vorab mit Ihrer Partnerin besprechen, können Sie sich vergewissern, dass Sie in ihrem Sinne handeln und sie sich nicht übergangen fühlt.

Es kann sein, dass sich Ihre Partnerin eine Zeitlang auch von Ihnen zurückzieht und Sie das Gefühl haben, nicht mehr an sie heranzukommen. Wenn Sie dies akzeptieren, Geduld haben und ihr das Gefühl vermitteln, jederzeit für sie da zu sein, machen Sie es ihr leichter, wieder Kontakt aufzunehmen.

Auf der anderen Seite werden trotz allem für Sie beide an vielen Tagen der ganz normale Alltag und auch angenehme Dinge und Unternehmungen im Vordergrund stehen. Viele Paare berichten, dass sie sich nicht die ganze Zeit über Sorgen machen wollen und können, sondern einfach die gemeinsame Zeit genießen und miteinander nutzen.

Wie kann ich mit den Gefühlen meiner Partnerin umgehen?

Ihre Partnerin kann während der Erkrankung und Behandlung immer wieder Angst haben oder niedergeschlagen, wütend oder traurig sein. Vielleicht hat sie den Wunsch, manches in ihrem Leben zu ändern und andere Prioritäten zu setzen. Möglicherweise möchte sie aber auch weiterhin einen möglichst normalen Alltag leben. Auch wechselnde Bedürfnisse in verschiedenen Phasen sind normal – jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden, mit einer lebensbedrohenden Erkrankung umzugehen.

Sie als Partnerin oder Partner können sie auf ihrem Weg begleiten – auch wenn Sie selbst vielleicht eine andere Form der Bewältigung wählen würden oder ihre Entscheidungen liebgewonnene Gewohnheiten infrage stellen. Für Ihre Partnerin kann es wichtig sein, dass Sie ihre Entscheidungen akzeptieren und die Situation annehmen. Gemeinsam zu überlegen, was eigentlich bedeutsam und zentral in Ihrem Leben ist, kann auch für Sie selbst wertvoll sein.

Wichtig ist, dass Sie mit Ihrer Partnerin im Gespräch über Ihrer beider Wünsche und Bedürfnisse bleiben. Das klingt banal, ist aber nicht unbedingt einfach. Wer schwer erkrankt ist, möchte sich oft über die Krankheit und die damit verbundenen Beschwerden, Ängste und Sorgen austauschen. Jedes Paar entwickelt seinen eigenen Weg, darüber zu sprechen. Manche tauschen sich täglich aus, andere ziehen es vor, die Erkrankung nur gelegentlich zum Thema zu machen.

Zeit und Bereitschaft zum Zuhören zu zeigen, kann gerade in schwierigen Phasen eine wertvolle Unterstützung sein. Und zwar auch dann, wenn Sie das Gefühl haben, gar nicht konkret helfen zu können, sondern „nur“ Bekanntes nochmal zu besprechen, oder wenn Sie befürchten, etwas Falsches zu sagen. Manchmal ist es auch gut, die eigene Unsicherheit zum Ausdruck zu bringen. Einfach Zeit miteinander zu verbringen, ohne viel zu reden, kann ebenfalls entlasten.

Bei aller Unterstützung sind aber auch Ihre eigenen alltäglichen und emotionalen Bedürfnisse wichtig. Das kann zu Konflikten führen – besonders wenn Ihre Beziehung vorher schon spannungsreich war. Vielleicht haben Sie auch unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Behandlung sinnvoll ist oder welche Prioritäten im Alltag gesetzt werden sollen. Wenn Sie oft streiten oder einander gar nicht mehr nahe kommen, kann eine Beratung oder psychotherapeutische oder psychoonkologische Hilfe sinnvoll sein.

Wie kann ich mit meinen Ängsten und Sorgen umgehen?

Vielleicht erleben Sie neben heftigen Gefühlen der Angst und Trauer auch Wut darüber, dass Ihr gemeinsames Leben vom Krebs jäh umgeworfen wird und Sie möglicherweise in absehbarer Zeit allein sein werden. Außerdem kann sich ein Gefühl der Hilflosigkeit einstellen: Sie möchten Ihrer Partnerin gerne Leid und Kummer abnehmen, wissen aber nicht wie. Jemanden leiden zu sehen, den man liebt, ist schwer. Manche Menschen fühlen sich auch schuldig, dass ihre Partnerin so krank ist und nicht sie.

All dies kann sehr belastend sein. Dennoch möchten viele der Partnerin nicht auch noch ihre eigenen Ängste und Sorgen aufbürden und unterdrücken diese deshalb. Das kann in einzelnen Situationen eine Zeitlang richtig sein – auf Dauer geht es Ihnen jedoch wahrscheinlich nicht gut damit. Wenn es Ihnen gelingt, sich mit Ihrer Partnerin darüber auszutauschen, wie es Ihnen beiden gerade geht, ist dies wahrscheinlich auf längere Sicht eher ein gangbarer Weg. Bedenken Sie, dass Ihre Partnerin sich trotz der eigenen Erkrankung auch Sorgen um Sie macht und Unausgesprochenes für beide sehr belastend sein kann.

Manchmal hilft es, mit einem Freund, einer Freundin oder Angehörigen offen zu sprechen. Aber auch psychosoziale Hilfe kommt infrage. Psychoonkologinnen und -onkologen kennen die mit einer Krebserkrankung verbundenen Belastungen und können Angehörigen helfen, damit umzugehen. Ihre Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ist kein Zeichen von Schwäche: Die meisten Menschen kommen in dieser Situation an einen Punkt, wo sie Hilfe brauchen.

Gut zu wissen:

Krebsberatungsstellen und Kliniken bieten in der Regel eine kostenlose Beratung an. Die Kosten für eine in einer psychoonkologischen Praxis übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die gesetzliche Krankenversicherung.

Es gibt außerdem Selbsthilfegruppen für Partner und Partnerinnen von an (Brust-)Krebs erkrankten Frauen. Sie bieten die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen zu sprechen, die Ihre Gedanken und Gefühle aus eigener Erfahrung kennen. Adressen von Selbsthilfegruppen finden Sie beim Krebsinformationsdienst.

Möglicherweise können Sie auch Kraft daraus schöpfen, wie Sie in der Vergangenheit schwierige Situationen bewältigt haben: Wie sind Sie als Paar oder Familie bisher mit Krisen umgegangen? Haben Sie Rituale entwickelt, etwa das Besprechen der Ereignisse und Sorgen des Tages beim Abendspaziergang? Ist noch Raum für Humor, trotz der ernsten Situation? All das, was Ihnen in anderen problematischen Situationen geholfen hat, kann auch jetzt eine Unterstützung sein.

Wichtig ist, dass Sie sich regelmäßig Auszeiten nehmen, in denen Sie sich entspannen, Freunde treffen oder einem Hobby nachgehen. Niemand kann rund um die Uhr über eine Erkrankung und ihre Folgen nachdenken. Wenn Sie Kinder haben, ist es wichtig, auch mit ihnen zusammen immer wieder eine schöne und möglichst unbeschwerte Zeit zu verbringen.

Was bedeutet die Erkrankung für unser Sexualleben?

Als Folge der Erkrankung und Behandlung nimmt das sexuelle Interesse vieler Frauen zumindest zeitweise ab. Schmerzen und körperliche Einschränkungen, Müdigkeit und Erschöpfung, ein verändertes Körpergefühl, seelische Belastungen – all das lässt Sex oft in den Hintergrund treten. Nicht wenige Männer befürchten in dieser Zeit, ihre Partnerin mit sexuellen Bedürfnissen zu überfordern.

Der Brustkrebs und die treffen zudem zentrale Bereiche der Weiblichkeit: Operationen können zu Narben oder zum Verlust einer oder beider Brüste führen. Eine Antihormon- oder Chemotherapie kann den Verlust der Fruchtbarkeit oder hormonelle Veränderungen bereits vor den Wechseljahren zur Folge haben. Viele Frauen haben damit zu kämpfen und fragen sich: Bin ich noch begehrenswert? Bin ich noch attraktiv?

Vielleicht verlieren auch Sie zeitweise die Lust auf Sex – weil die Erkrankung, die veränderte Lebenssituation und die Sorgen um Ihre Partnerin Sie stark belasten. Dann kann es wichtig sein, dass Sie ihr sagen, wie es Ihnen geht und dass Ihr Rückzug nicht an ihr, sondern an den Umständen liegt.

Es muss nicht unbedingt ein Problem sein, wenn die Sexualität in Ihrer Beziehung eine Zeitlang keine große Rolle spielt. Solange Sie sich als Paar nah fühlen und akzeptieren, dass der Brustkrebs Ihre Beziehung auch in diesem Bereich verändert hat, gibt es keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Körperliche Nähe und Zärtlichkeit sind jedoch für die meisten Frauen weiterhin wichtig und wohltuend. Mit der Zeit gelingt es vielen Paaren, die Veränderungen durch die Erkrankung zu akzeptieren und auch die Lust wiederzuentdecken. Ein Weg, die gemeinsame Sexualität zu erhalten, kann sein, sich zu streicheln, zu massieren und zärtlich zu sein, auch wenn Geschlechtsverkehr gerade nicht möglich oder gewollt ist.

Viele Paare finden es schon in gesunden Zeiten schwierig, miteinander über ihr Sexualleben zu sprechen. Falls es Ihnen auch so geht, Sie jedoch das Gefühl haben, dass die fehlende Lust Ihre Beziehung belastet: Vielleicht hilft es Ihnen, dennoch zu versuchen, über Ihre Bedürfnisse, Ängste und Gefühle zu reden – und sich dabei Zeit zu lassen. Wenn Sie zu zweit keine Lösung finden, können Sie sich ärztlich, psychoonkologisch oder psychotherapeutisch beraten lassen. Sich im Rahmen einer Selbsthilfegruppe mit anderen auszutauschen, kann ebenfalls eine Möglichkeit sein.

Was kommt im Alltag auf mich zu?

Für die meisten an Krebs erkrankten Frauen ist es sehr wichtig, so lange wie möglich eigenständig und aktiv zu sein und einen normalen Alltag zu haben. Es ist nicht nötig, der Partnerin in fürsorglicher Absicht ungefragt Aufgaben abzunehmen, die sie selbst erledigen kann und will.

Die körperlichen Einschränkungen aufgrund der Erkrankung und Behandlung führen mit der Zeit allerdings meist zu einer geringeren Belastbarkeit im Alltag. Für Sie kann das bedeuten, nach und nach Aufgaben zu übernehmen, die früher eher Ihre Partnerin erledigt hat – etwa im Haushalt, beim Einkauf oder bei der Kinderbetreuung. Vielleicht ist Ihre Partnerin immer wieder über Wochen in der Klinik oder Reha. Es kann sein, dass Sie allmählich in die Rolle der hauptsächlich sorgenden Person in der Beziehung und Familie kommen, wenn die Krankheit weiter fortschreitet. Ein solcher Rollenwechsel ist nie einfach – ganz besonders nicht, wenn er durch eine ohnehin belastende Krebserkrankung bedingt ist.

Auch andere neue Aufgaben kommen möglicherweise auf Sie zu: Viel Organisatorisches rund um die Erkrankung muss erledigt werden. Zudem ist die finanzielle Situation zu klären: Wenn Ihre Partnerin berufstätig ist, stellt sich die Frage, ob sie weiter arbeiten gehen kann und falls nein, welche finanziellen Auswirkungen das hat. Vielleicht ist es erforderlich, dass Sie einiges über häusliche Pflege lernen. Die zunehmenden Aufgaben in Haushalt und Pflege mit Ihrem bisherigen Leben unter einen Hut zu bringen, ist für viele eine große Herausforderung – zumal, wenn sie noch berufstätig sind.

Eine besondere Herausforderung ist es, mit Kindern über die Erkrankung zu sprechen – vor allem, wenn sie noch nicht erwachsen sind. Ihnen die Krankheit zu verheimlichen, ist keine Lösung – auch kleine Kinder spüren, wenn etwas nicht stimmt.

Wer kann uns unterstützen?

Wenn Sie versuchen, all diese Herausforderungen allein zu meistern, können Sie leicht an Ihre Grenzen gelangen. Es ist wichtig, dass Sie auf sich selbst achten und realistisch einschätzen, was Sie schaffen können und wann die Grenzen Ihrer Belastbarkeit erreicht sind. Sich rechtzeitig Hilfe und Unterstützung zu suchen, ist eine Voraussetzung dafür, dass Sie für Ihre Partnerin da sein können, wenn sie Sie braucht.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der praktischen Unterstützung. Unter bestimmten Bedingungen zahlt die Krankenkasse zum Beispiel eine Haushaltshilfe. Wenn Ihre Partnerin pflegebedürftig wird, können Sie sich in Pflegestützpunkten, bei Ihrer Kranken- oder Pflegekasse beraten lassen, welche Leistungen Ihnen zustehen. Eine persönliche Beratung auch für Angehörige finden Sie bei den Krebsberatungsstellen verschiedener Träger und bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Der Krebsinformationsdienst bietet ein Beratungstelefon an. Nicht zuletzt kann es wichtig sein, frühzeitig Angehörige, Freundinnen und Freunde mit einzubeziehen und zur eigenen Entlastung um Unterstützung zu bitten.

Wie kann ich mich auf den Abschied vorbereiten?

Wohl die meisten Menschen denken bei dem Wort „Krebs“ auch an Sterben und Tod. Ob die Erkrankung Ihrer Partnerin stabil oder weit vorangeschritten ist: Vielleicht haben Sie beide bereits überlegt, was passieren wird, falls sie sterben sollte. Manche Menschen haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie jetzt schon an die Zeit nach dem Tod ihrer Partnerin denken. Es ist aber legitim und für viele auch wichtig, sich seelisch und gedanklich vorzubereiten.

Über den Tod zu reden, ist sehr schwer. Vielleicht müssen Sie mehrere Anläufe nehmen, bis Sie beide bereit für solche Gespräche sind. Manchmal nimmt es aber auch einen Teil des Schreckens, wenn man es schafft, seine tiefsten Ängste auszusprechen und zu teilen. Gemeinsam traurig zu sein und nicht weiter zu wissen, kann einander auch näherbringen. Manche Frauen berichten, dass sie sich wünschten, mit ihren Nächsten das Thema „Sterben und Tod“ offener besprechen zu können.

Wenn absehbar ist, dass die Lebenszeit Ihrer Partnerin sehr begrenzt ist, müssen Sie wahrscheinlich einige Entscheidungen treffen und Formalitäten besprechen. Dazu können finanzielle Fragen gehören, ein Testament, die Versorgung der Kinder, aber auch die medizinische und pflegerische Betreuung Ihrer Partnerin in der letzten Lebensphase. Wichtig sind auch Informationen über Möglichkeiten der Palliativversorgung zu Hause, in der Klinik oder im .

Nicht wenige Paare berichten, dass sie in der von der Erkrankung geprägten Zeit stärker zusammengewachsen sind und sich neu schätzen gelernt haben. Dass sie gemeinsam gelernt haben, sich auf Wesentliches zu konzentrieren und Unwichtiges beiseite zu lassen. Vielleicht können auch Sie trotz aller Sorgen und schwierigen Phasen Ihr gemeinsames Leben in diesem Licht sehen und jeden Tag nutzen, so gut es geht.

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Aktualisiert am 29. November 2023

Nächste geplante Aktualisierung: 2026

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