Drüsen und Hormone

Sie halten die Augen feucht, lassen das Wasser im Munde zusammenlaufen oder versorgen den Darm mit Verdauungssäften: Drüsen liefern pausenlos Spezialflüssigkeiten für (fast) jeden Zweck. Wie wichtig sie sind, merkt man erst, wenn sie nicht normal funktionieren. Spezielle Drüsen stellen Hormone her, die im Körper dafür sorgen, dass ein Organ weiß, was die anderen tun.
Spezial: Behandlung des Typ-2-Diabetes
Um den eigenen Typ-2-Diabetes in den Griff zu bekommen, ist es erst einmal wichtig, die komplizierte Erkrankung zu verstehen. Wir informieren Sie: Welche Medikamente werden häufig eingesetzt? Welche Wirkungen können sie haben? Welche Rolle können mehr körperliche Bewegung und eine Gewichtsabnahme spielen? Was hilft mir, an die Medikamente zu denken?
Spezial: Diabetes, Insulintherapie
Wer Diabetes hat und Insulin benötigt, kann heute zwischen verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wählen und selbst entscheiden, wie er sie in seinen Alltag einbaut. Wer seinen Körper gut kennt und gelernt hat, die Therapie optimal an seine täglichen Gewohnheiten anzupassen, kann Folgeschäden vermeiden. In unserem Spezial erfahren Sie, wie die Behandlung mit Insulin heute aussehen kann und welche Erfahrungen Menschen damit machen.
Spezial: Glukosetoleranztest
Ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) soll messen, wie gut der Körper eine größere Menge Zucker verarbeiten kann, daher auch der Name Glukosebelastungstest. Übersteigt der Blutzucker im Rahmen des Tests bestimmte Werte, kann dies daraufhin deuten, dass der Zucker nicht ausreichend in die Körperzellen aufgenommen wird. Möglicherweise liegt dann ein Diabetes mellitus oder ein Schwangerschaftsdiabetes vor.
Spezial: Gutartige Prostatavergrößerung
Viele Männer über 50 kennen das Problem: Häufig drückt die Blase, nächtliche Toilettengänge werden zur Regel - doch das Gefühl der Erleichterung will sich nie so recht einstellen. Meistens ist der Grund eine gutartige Vergrößerung der Prostata, in der Medizin "Benigne Prostatahyperplasie" (BPH) genannt. In diesem Spezial informieren wir Sie über Behandlungsmöglichkeiten und darüber, was betroffene Männer selbst tun können, um mit den Beschwerden besser zurechtzukommen.
Spezial: Hormonelle Verhütungsmittel
In den fruchtbaren Jahren einer Frau zwischen der ersten und letzten Regelblutung reift jeden Monat ein Ei heran und die Gebärmutterschleimhaut baut sich neu auf. In unserem Spezial erfahren Sie, was beim Eisprung und der Menstruation genau passiert und wie hormonelle Verhütungsmittel wirken.
Spezial: Schilddrüsentests
Hypothyreose, Szintigrafie oder T3 – für viele Patientinnen und Patienten sind diese Begriffe reines Fachchinesisch. Eine Information will helfen, Untersuchungen der Schilddrüse besser zu verstehen. Erfahren Sie in diesem Spezial zum Beispiel, was es mit „heißen“ und „kalten“ Knoten auf sich hat und welche Folgen Jod-Mangel haben kann.
Spezial: Test auf Schwangerschaftsdiabetes
„Sie haben Schwangerschaftsdiabetes!“ – diese Diagnose trifft werdende Mütter oft unvorbereitet. Denn in der Regel sind keine Beschwerden spürbar. Allerdings nimmt damit das Risiko für bestimmte seltene Geburtskomplikationen zu. Wir erklären, welche Folgen Schwangerschaftsdiabetes haben kann, wie er sich feststellen lässt und was Frauen bei erhöhten Blutzuckerwerten tun können.
Spezial: Wechseljahre
Die Wechseljahre sind in den letzten Jahren immer wieder in den Schlagzeilen gewesen. Aus gutem Grund. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die weit verbreitete Hormonbehandlung nicht den langfristigen Nutzen hat, den viele Experten vorhergesagt haben. Für Frauen, die unter starken Wechseljahrsbeschwerden leiden, ist die Situation durch die enttäuschenden Nachrichten allerdings nicht einfacher geworden.Wir haben uns deshalb auf die Suche gemacht, was über Nutzen und Risiken von Hormonen und möglichen Alternativen bekannt ist.
Kurze Antworten auf wissenschaftliche Fragen
Arzneimittelsicherheit: Warum wirft das langwirksame Insulinanalogon Glargin (Lantus) Sicherheitsfragen auf?
Das langwirksame Insulinanalogon Glargin ist seit dem Jahr 2000 eine weitere Option bei der Diabetes-Behandlung. Sicherheitsprüfungen lieferten jedoch widersprüchliche und lückenhafte Ergebnisse. In der bislang größten veröffentlichten Bevölkerungsstudie zu Glargin zeigte sich ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko unter Glargin im Vergleich zu Humaninsulin. Um sicher zu klären, ob dieser Zusammenhang tatsächlich auf Glargin zurückzuführen ist, bedarf es weiterer Forschung.
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Prostatakrebs: Welche Vor- oder Nachteile hat Abirateron?
Abirateron (Handelsname Zytiga) ist seit September 2011 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, bei denen eine übliche Hormonblockade nicht mehr wirkt und sich der Krebs während oder nach einer Behandlung mit dem Wirkstoff Docetaxel weiter ausgebreitet hat.
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Typ-2-Diabetes: Ist es besser, den Blutzucker auf nahezu normale Werte zu senken?
Menschen mit Typ-2-Diabetes können Folgeerkrankungen vorbeugen, wenn sie erhöhte Blutzuckerwerte dauerhaft absenken. Viele Ärztinnen und Ärzte empfehlen sogar, nahezu normale Blutzuckerwerte anzustreben. Studien zeigen jedoch, dass eine solche normnahe Senkung des Blutzuckers im Vergleich mit einer moderateren Senkung sowohl Vor- als auch Nachteile haben kann.
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Typ-2-Diabetes: Welche Vor- oder Nachteile hat Linagliptin?
Linagliptin (Handelsname Trajenta) ist seit Mitte 2011 für Erwachsene mit Typ-2-Diabetes mellitus zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Es kommt für Personen infrage, die den üblicherweise eingesetzten Wirkstoff Metformin nicht vertragen oder nicht einnehmen sollten. Außerdem kann Linagliptin zusätzlich eingenommen werden, wenn Metformin nicht ausreicht.
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Inhalative Insulinbehandlung: Wie sicher ist Insulin zum Einatmen?
Die derzeit vorhandenen Daten reichen nicht aus, um den langfristigen Nutzen und Schaden des inhalativen Insulins verlässlich einzuschätzen. Den meisten Menschen mit Diabetes kann die Inhalation das Spritzen nicht völlig ersparen. Der Hersteller von inhalativem Insulin hat sein Präparat mit Handelsnamen Exubera mittlerweile wieder vom Markt genommen.
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