Die Darmkrebsfrüherkennung gehört seit über 30 Jahren zum Angebot der gesetzlichen Krankenkassen, seit 2003 zählt auch eine Darmspiegelung zu den angebotenen Methoden. Neuere Studien erlauben eine bessere Abschätzung, welchen Nutzen man von den Untersuchungen erwarten kann und was die Nachteile sind. Was die verschiedenen Methoden leisten, erfahren Sie in unserem Spezial rund um die Früherkennung.
Was ist ein Reizdarmsyndrom (RDS)? Das ist eines der häufigsten Darmprobleme. Andere Bezeichnungen für die Erkrankung sind "Nervöser Darm", "Reizkolon" oder "Colon irritabile". Die Beschwerden des RDS sind Bauchschmerzen, Verstopfung und/oder Durchfall. Ein Reizdarmsyndrom ist nicht gefährlich, doch die Beschwerden können sehr schmerzhaft sein.
An öffentlichen Empfehlungen, wie man Darmkrebs vorbeugen kann, herrscht kein Mangel: Mehr Ballaststoffe, weniger Fleisch, zusätzliche Vitamine und sogar Medikamente finden sich auf der langen Liste der Ratschläge, die zum Teil seit Jahren verbreitet werden. Wir haben recherchiert, wie zuverlässig die häufigsten Ratschläge wissenschaftlich belegt sind.
Bisherige Studien sprechen dafür, dass Kalziumpräparate zur Nahrungsergänzung eine vorbeugende Wirkung gegen Darmpolypen haben könnten. Ob dadurch auch Darmkrebs verhindert wird, ist noch unklar. weiter...
Die "Hypnotherapie" (Hypnosebehandlung) könnte bei einigen Menschen mit Reizdarmsyndrom die Beschwerden lindern. Allerdings ist unklar, wie vielen Menschen diese Behandlung möglicherweise hilft, und für wie lange. weiter...
Ballaststoff-Präparate aus Flohsamen, Mittel aus Pfefferminzöl und bestimmte krampflösende Medikamente wie Butylscopolamin können die Beschwerden eines Reizdarmsyndroms lindern. Insbesondere krampflösende Medikamente führen manchmal zu unerwünschten Wirkungen wie einem trockenen Mund oder Schwindel. weiter...